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„Zwei Orchester – ein Klang“ Mondscheinkonzert lockte in die Kirche St. Martin

Die Kirche St. Martin bot den passenden Rahmen für das Mondscheinkonzert. Foto: Oliver Gehrig

FINTHEN – „Zwei Orchester – ein Klang“: Unter diesem Motto stand das Mondscheinkonzert, das der Finther Orchesterverein und das Schott-Werksorchester nun in der Finther Pfarrkirche St. Martin zelebrierten. Eine ausgeklügelte Lichttechnik sorgte für die passende Illumination und die richtige Atmosphäre.

Freundschaftlicher Kontakt seit rund 50 Jahren

„Alle Stücke werden von beiden Orchestern gemeinsam gespielt“, erläuterte Oliver Hart, organisatorischer Leiter des Schott-Werksorchesters, im Vorfeld. Der freundschaftliche Kontakt zwischen den beiden Orchestern bestehe seit rund 50 Jahren, als damals ein gemeinsamer Dirigent in beiden Orchestern tätig war.

Dann war es soweit: Die rund 40 Musikerinnen und Musiker beider Orchester betraten den Kirchenraum – das Werksorchester in Blau-Weiß, das Wind-Orchester des Orchestervereins mit orangefarbenen Krawatten. „Uns freut es, dass ihr dem Mondschein gefolgt seid, hier zu uns“, sagte Moderator Manfred Borens, 2. Vorsitzender des Orchestervereins, während draußen am Himmel sich der Vollmond breit machte. Unter den rund 150 Gästen in der Kirche waren auch Ortsvorsteher Manfred Mahle (SPD) und sein Vorgänger Herbert Schäfer (CDU).

Das Kircheninnere war in passendes Licht gehüllt, hier in Rot. Foto: Oliver Gehrig

Auffallend, wie gut beide Orchester miteinander harmonierten

Los ging es mit dem Stück „Ross Roy“ von Jacob de Haan, mal feierlich und getragen, mal dramatisch und dynamisch, unter Leitung von Karlheinz Lang vom Werksorchester. Auffallend war, wie gut beide Orchester miteinander harmonierten. Und das altehrwürdige Gemäuer von St. Martin lieferte eine gute Akustik.

Es folgte das Concerto d’Amore, ebenfalls von Jacob de Haan, unter Leitung von Moritz Schmitt vom Orchesterverein. Bei diesem fröhlichen und beschwingten Stück war das Kircheninnere passenderweise in ein sattes Rot gehüllt – der Farbe der Liebe. Auch für diese Darbietung gab es viel Applaus des Publikums.

Das Ende des hörenswerten und sehenswerten Konzertes bildete der „Last Song“ von Ben Haemhouts. Doch ohne Zugabe durften die beiden Orchester das Gotteshaus natürlich nicht verlassen: Das war das Werk „Highland Cathedral“.

Die Proben des Wind-Orchesters des Orchestervereins sind freitags von 19.30 bis 21.30 Uhr im Gemeindezentrum St. Martin. Das Schott-Werksorchester probt donnerstags alle 14 Tage von 18 bis 20 Uhr im Werk.

Oliver Gehrig

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