Start Vereine Annäherung an die Niersteiner Mälzerei Erinnerungsabend des Geschichtsvereins an die frühere Malzfabrik

Annäherung an die Niersteiner Mälzerei Erinnerungsabend des Geschichtsvereins an die frühere Malzfabrik

Diese Aufnahme stammt aus dem Jahr 2009: vergleichbare historische Aufnahmen und persönliche Erinnerungsstücke zur Niersteiner Mälzerei sollen im Mittelpunkt eines Erinnerungsabends des Geschichtsvereins Nierstein stehen. Foto: Hartmut Fischer

NIERSTEIN – Unter dem Motto „Aus den Augen, aus dem Sinn? – Erinnern Sie sich mit uns an die Geschichte der Niersteiner Mälzerei (1862–2012)“ lädt der Geschichtsverein Nierstein zu einem Abend mit historischen Einblicken und persönlichen Erinnerungen ein.

Blick auf die Geschichte des Areals

Die Zweite Vorsitzende des Vereins, Dr. Susanne Bräckelmann, eröffnet den Abend mit einem Blick auf die wechselvolle Geschichte des Geländes in der Rheinstraße. Das Areal entwickelte sich über viele Jahrzehnte vom adeligen Hofgut über ein „Schloss“, eine Champagnerfabrik und Bierbrauerei bis zur Malzfabrik. Historische Pläne aus dem Niersteiner Stadtarchiv zeigen, wie aus dem früheren Wohnhaus schrittweise ein Industriegebäude entstand.

Erinnerungen und Fotos gesucht

Im Mittelpunkt des Abends stehen die Erinnerungen der Besucher. Gesucht werden persönliche Geschichten, Fotos, Zeichnungen und andere Erinnerungsstücke zur Mälzerei und zum Leben rund um das frühere „Schloss“. Auch Erinnerungen an die Weinproduktion der „Niersteiner Mälzerei Gesellschaft“ sind willkommen. Der Geschichtsverein interessiert sich besonders für Berichte ehemaliger Beschäftigter und ihrer Familien.

Beiträge vorab anmelden

Zur besseren Vorbereitung bittet der Verein um eine kurze Anmeldung mit Hinweisen auf geplante Beiträge bis Ende Mai per E-Mail an mail@geschichtsverein-nierstein.de. Spontane Wortmeldungen und mitgebrachte Erinnerungsstücke sind am Veranstaltungsabend ebenfalls willkommen.

Geschichte lebendig halten

Gemeinsam soll die Geschichte der Niersteiner Mälzerei lebendig bleiben – für Menschen, die die Fabrik noch erlebt haben, ebenso wie für diejenigen, die heute dort wohnen, wo einst die Gebäude der Malzfabrik standen.

Die Veranstaltung beginnt am Freitag, 12. Juni, um 19 Uhr im Weingut Altbürgermeister Gustav Strub in der Rheinstraße 36. Der Eintritt kostet 7 Euro einschließlich eines Glases Wein oder Wasser.

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