GONSENHEIM – Es sei der von der Stadt abgelehnte Wunsch nach einer Aufwertung des Bolzplatzes in der Straße „An den Reben“ gewesen, der jetzt zur Gründung des neuen Vereins „Unser Gonsenheim“ führte. 13 Personen unterzeichneten die Urkunde, nun müsse der Notar noch sein Okay geben, das Finanzamt eine Steuer-ID vergeben und „Unser Gonsenheim“ im Vereinsregister eingetragen werden. Dann könne man durchstarten.
Wunsch nach mehr Bänken, neuen Spielgeräten und Bepflanzung
Immer wieder erlebten Bürger das gleiche: Man wünscht sich mehr Bänke im Stadtteil oder neue Geräte auf Spielplätzen, mit Blumen bepflanzte Baumscheiben oder eben einen schöneren Bolzplatz, aber nichts passiert. Genau das soll sich mit Hilfe von „Unser Gonsenheim“ jetzt im Stadtteil ändern. Bei einer ersten Wahl wurden für die erste Amtszeit der Erste Vorsitzende Josef Aron, die Zweite Vorsitzende Annemarie Beyer, sowie Benjamin Schretter als Kassenwart und Maria Aron als Schriftführerin gewählt.
Der Verein ist ein reiner Förderverein. Es gehe nicht darum, selbst anzupacken, erklärte Aron die Idee. Vielmehr wolle der Verein da ansetzen, wo die Stadt wegen der engen Haushaltslage aufhören muss. „Wir wollen für Projekte unterschiedlicher Art Gelder genieren. Sei es, indem wir Spenden sammeln oder Sponsoren finden. Oder indem wir den Erlös aus Festen und Events, die wir veranstalten, in anstehende Projekte im Stadtteil fließen lassen.“
Gründungsveranstaltung im Gonsenheimer Rathaus
Einige der bei der Gründungsveranstaltung im Gonsenheimer Rathaus Anwesenden betonten, die Idee sei gut. Zugleich aber waren sie auch enttäuscht. „Ich dachte, ich könnte mit anpacken, wenn es um die Verschönerung unseres Stadtteils geht“, meinte eine Frau und andere pflichteten ihr nickend bei. Darauf schüttelte Aron den Kopf: „Ein Vereinsleben gibt es nicht, und wir setzen auch keine Projekte um, aber wir sorgen dafür, dass sie umgesetzt werden können“. Laut Satzung stehe der Verein fördernd für Kultur und Kunst, Natur und Umwelt, Heimatpflege und Ortsverschönerung, Jugend- und Altenhilfe und Inklusion und Teilhabe ganz nach dem Leitsatz „Gemeinsam gestalten wir unseren Stadtteil.“
Mitmachen kann jeder, als aktives Mitglied (33 Euro/Jahr) mit mindestens zehn Arbeitsstunden bei Veranstaltungen, oder als Fördermitglied (111 Euro/Jahr) und fördernde juristische Person (250 Euro/Jahr).
Kontakt/Anmeldung: unser_gonsenheim@gmx.de oder per Email an josef.aron@stadt.mainz.de
kga

























