
GONSENHEIM – Die 20 Meter lange Seilbahn ist die neue Attraktion des neu gestalteten Spielplatzes an der Gleisberganlage. Bei der Eröffnung des Spielplatzes mit Kinder- und Jugenddezernentin Jana Schmöller (SPD), Gründezernentin Janina Steinkrüger (Grüne), Ortsvorsteher Josef Aron (Grüne), den Vertretern des städtischen Kinder- und Jugendamtes und des Grünamtes sowie den zahlreich erschienenen Kindern und Eltern waren aber auch die anderen Spielgeräte von den Kindern dicht umlagert. Der Andrang war gewaltig. Das macht deutlich, wie sehr der neue Spielplatz mitten im dicht bebauten Gonsenheimer Wohngebiet benötigt und geschätzt wird.
„Die Gonsenheimerinnen und Gonsenheimer haben lange auf diesen Tag gewartet“
Zur Eröffnung war der Spielplatz von den Eltern und Anwohnern mit bunten Luftballons geschmückt worden. Zudem gab es Trauben, Muffins, Brezel und Kaffee. „Die Gonsenheimerinnen und Gonsenheimer haben lange auf diesen Tag gewartet“, sagte Gründezernentin Janina Steinkrüger zur Begrüßung. „Der Bedarf ist da, das sieht man.“ Wegen der städtischen Haushaltsvorbehalte habe sich die Eröffnung nach hinten verschoben, das Ergebnis könne sich nun aber mehr als sehen lassen. Wegen der großen Sommerhitze konnte die geplante Rasenfläche bisher nicht gepflanzt werden. „Wir werden auf absehbare Zeit keinen Rasen pflanzen“, betonte Steinkrüger. Der alternativ zum Rasen eingesetzte Rindenmulch erfülle aber seinen Zweck.

Inklusion wird groß geschrieben
„Ich freue mich sehr, dass der Spielplatz nun eröffnet wurde“, betonte Kinderdezernentin Jana Schmöller. Sie richtete einen großen Dank an die Eltern und Kinder für die intensive Beteiligung in der Planungs- und Umbauphase. Besonders erfreulich sei, dass die neue Schaukel inklusiv nutzbar ist. Der spezielle Schaukelsitz gebe auch Kindern mit Handicaps Sicherheit. Zudem gibt es an den Spielgeräten einen speziellen Kautschuk-Fallschutzbelag. Und auch das neue Backtisch-Sandspielgerät ist per Rollstuhl erreichbar. Inklusion wird nicht zuletzt aufgrund der benachbarten Peter-Jordan-Schule groß geschrieben. Weitere neue Spielgeräte sind die Kletterkombination mit Hangelsteg und die neuen Balancierstrecken. Das alte Dreifach-Reck ist geblieben und wurde neu angestrichen. Eine Kommunikationstafel zeigt das richtige Verhalten. Für zusätzliche Aufenthaltsqualität sorgen zwei neue Bänke, Natursteinblöcke mit Holzauflagen sowie neue Bäume und rund 60 Sträucher. Für die Umgestaltung standen 140.000 Euro zur Verfügung: 125.000 Euro aus dem städtischen Haushaltstopf „Kinderfreundliches Mainz“ sowie 15.000 Euro aus der Spielplatzablöse.
Riesendank an Spielplatzpatin Sandra Faißt und Anwohnerin Susanne Barber
Ortsvorsteher Josef Aron richtete einen Riesendank an Spielplatzpatin Sandra Faißt und Anwohnerin Susanne Barber für ihr bürgerschaftliches Engagement bei der Planung und Umgestaltung. „Sie waren immer nah dran.“ Auch die benachbarte Gleisbergschule war in die Vorbereitung involviert.
Der in den 60er-Jahren errichtete Spielplatz Gleisberganlage war zuletzt 2013 saniert worden und war arg in die Jahre gekommen. Es gab zwei Vorbereitungstreffen zur Umgestaltung am 11. September 2024 und am 12. März 2025 mit Planerin Ingrid Udelhoven, bei denen die Kinder ihre Wünsche äußern konnten (wir berichteten). Auf Platz eins landete die Seilbahn, die nun verwirklicht wurde.
Oliver Gehrig






















