
GONSENHEIM/MAINZ – Helau ihr Leut’ von drumherum, es grüßt die Fastnacht aus Gunsenum! Die Gonsenheimer Kleppergarde lud zu einem bunten, abwechslungsreichen Programm ins Haus der Jugend ein, von mitreißenden Showeinlagen über fantastische Tänze und musikalische Highlights bis hin zu traditionellen Büttenreden. Die ersten Narren blickten bereits lange vorher freudig dem Einlass entgegen, um später mit bester Stimmung die ausverkaufte Sitzung wieder zu verlassen – denn auf der Bühne standen hochkarätige Stars der Mainzer Fastnacht.
Die närrische Show startete pünktlich mit dem Einmarsch des Komitees und des Trommlerzugs der Mainzer Ranzengarde. Matthias Flach vom Mainzer Narrenclub trug anschließend das Protokoll vor und ging auf US-Präsident Trump, die Probleme bei der Bundeswehr und die schwierige Parkplatzsituation in Mainz ein. Es folgte eine bunte Mischung aus lustigem Gesang, stimmigem Showtanz und spannenden Reden. Dabei heizten „DobbelBock“ musikalisch ein und „de Eisi“, der Mann vom Altpapier, präsentierte seine Rede im eleganten Müll-Outfit. Nachdem die „Springer Hüpfer“ vom SCC Springen die Lottozahlen getanzt hatten, bereitete Boris Feldmann das Publikum mit seinen treffenden Sprüchen auf die Pause vor.

Die zweite Hälfte des Abends läutete der Fanfarenzug „Die Lerchen“ ein, gefolgt vom Ballett des Mainzer Carneval Vereins (MCV) und vom Finther Michael Geyer, der mit seinem E-Piano die Lachmuskeln stimulierte. Erneuter Gesang des Mainzer Carneval Vereins durfte im Anschluss nicht fehlen, genauso wie die fantastisch choreografierte Showtanzeinlage der Showtanzgruppe „Serenity“ des Bacharacher Carnevalvereins. Den Abschluss bereitete der 20-jährige Vollblutfastnachter Johannes Pschierer mit seiner Sprachakrobatik vor, bevor Marcel Wabra das große Finale präsentierte.
Einen besonderen Glanzpunkt des Abends im HdJ bildete die Ehrung langjähriger Vereinsfreundschaften. So beging die Narrenzunft „Rolli Dudel“ gemeinsam mit der Gonsenheimer Kleppergarde ihr 44-jähriges Freundschaftsjubiläum und war mit einer stattlichen Delegation vertreten. Ebenso präsent zeigte sich der Elferrat Osterburken mit seinen Untergruppierungen, der im zweiten Jahr der Freundschaft ebenfalls eindrucksvoll Flagge zeigte. Für staunende Blicke sorgte zudem die große Eskorte, die in ihrer zahlenmäßigen Stärke besonders beeindruckte.
Neben dem Bühnenprogramm kam auch das Drumherum nicht zu kurz: Die Fotobox sorgte für bleibende Erinnerungen, bevor bei der Aftershowparty an der Klepperbar ausgelassen weitergefeiert wurde. Das Team rund um die Bar erhielt dabei besonderes Lob aus dem Publikum.
Als ein abwechslungsreicher Abend zu Ende ging, blickte Präsident Marcel Wabra auf ein begeistertes Publikum. Dabei betonte er, dass bei der Gonsenheimer Kleppergarde jeder willkommen sei So auch Menschen mit Benachteiligung wie sein Bruder, der am Downsyndrom erkrankt ist. „Wir sind sehr sozial eingestellt und finden immer eine Lösung. Wenn es sich jemand nicht leisten kann, aber kommen möchte, dann bitte einfach melden.“ Mit diesen Worten lud er neue Mitglieder herzlich ein, vorbeizuschauen: „ave, ave in Mainz am Rhein.“
Nadine Tannreuther























