LAUBENHEIM – Mit einem unterhaltsamen Frühlingskonzert begrüßte die Sängervereinigung Laubenheim am Vorabend des Wonnemonats Mai ihr Publikum und stimmte mit ihrem Männerchor und dem gemischten heart-Chor sowie mit dem gemischten Chor Cant’Allegro des Weisenauer Gesangvereins „Einigkeit“ in den Frühling ein. Der Vorsitzende Bernhard Marin hielt sich im katholischen Pfarrzentrum nicht lange mit Vorreden auf. Er freue sich, dass nach dem Herbstkonzert 2022 nun auch coronafrei das Frühjahrskonzert umgesetzt werden konnte. „Es gibt heute viele Konkurrenzveranstaltungen, aber Sie haben richtig gewählt. Hier spielt heute die Musik“, bedankte er sich beim zahlreich erschienenen Publikum und trat zu Seite.

Der Männerchor unter Leitung von Miriam Vajda stimmte „Das Tal in den Bergen“ an und leitete dann über zum munteren Lied „Der Hammerschmied“. „Lasst es wacker laufen“, forderte Marin mit einer Zeile aus dem Lied die Sänger auf – und das taten sie aus vollen Kehlen. Marin erzählte, der Weisenauer Gesangverein „Einigkeit“ feiert in diesem Jahr sein 150-jähriges Jubiläum. Zur großen Feier werde der Laubenheimer Chor dort singen, jetzt seien es die Weisenauer, die zum Konzert nach Laubenheim kamen. Zunächst gemeinsam mit dem „heart-Chor“ sang die Weisenauer „Cant’Allegro“-Gruppe unter Leitung von Silke Wüllner „Bad Moon Rising“, bei dem nicht nur die Sänger und Sängerinnen, sondern auch die Dirigentin begeistert mittanzte und mitsang. Dabei gelang es dem Chor, das Publikum mitzunehmen, das am Ende den Takt zum Lied klatschte. Am Klavier begleitete Mirijam Gangluff.

Der Männerchor stimmte im zweiten Teil typische Frühlingslieder an, „Geh aus, mein Herz“ oder „Frühlingsbote“ sang er, davor aber hatten auch der „heartChor“ und „Cant’Allegro“ (Leitung: Uwe Schmidt) noch ihre eigenen Auftritte. „Ich dreh schon seit Stunden meine Runden, ich finde keinen Parkplatz“ sang der Weisenauer gemischte Chor „Mambo“ von Herbert Grönemeyer, wobei er mit den roten Lenkern von Spielzeugautos verzweifeltes Herumkurven andeuteten. „Night and Day“ und „Red, Red Rose“ folgten. Besonderen Spaß machte das „Ding-A-Dong“, das der „heart-Chor“ sang, und auch das „Adiemus“ wurde ein Ohrenschmaus, obwohl das Lied, wie Moderatorin Birgit Maurer erklärte, keinen Text und keine Sprache habe. Höhepunkt des Frühlingskonzerts dürfte für alle dann der gemeinsam mit den Chören und dem Publikum gesungene Kanon „Es tönen die Lieder“ gewesen sein. Ja, bei diesem Konzert kehrte der Frühling endgültig wieder.
Autorin: kga