Start Mainz Individuelle Grußkarten gestaltet

Individuelle Grußkarten gestaltet

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NEUSTADT – „Es geht wieder los – wenn auch vorsichtig und wachsam“, freut sich Sozialdienstleiterin Melanie Bornas vom Altenpflegeheim Martinsstift. Gemeinsam mit ihrem Team organisierte sie die ersten Veranstaltungen für die Bewohner „nach Corona“: Das Brillenmobil und die mobile Bücherei waren schon da, außerdem fand ein Grill-und-EM-Mittag statt, den nicht nur Fußballfans genossen. 

Demnächst steht ein Gartenkonzert mit Swing und 20er-Jahre-Schlagern an und sorgt schon jetzt für Vorfreude. Bei der Planung orientiert sich das Team an den Wünschen der Bewohner, die es dazu in den letzten Wochen befragt hat.  

Ähnliches hat auch die Tagespflegeeinrichtung des Martinsstifts gemacht. „Worauf freuen Sie sich am meisten, wenn die Pandemie vorbei ist“ hieß die kreative Aufgabe. Die Tagesgäste gestalteten dazu individuelle Wunsch-Postkarten, die anschließend auf einer Leinwand aufgebracht wurden. Es entstanden Bilder und Collagen von einer Kaffeefahrt, einem Fußballplatzbesuch, gemeinsamem Singen, Besuche, Schwimmengehen, Reisen… „Wir haben das Wunschbild unter großem Applaus aufgehängt“, erzählt Tagespflegeleiterin Maria Hirschmann. „Der Optimismus und die Vorfreude tun bei jedem Vorübergehen gut.“ In der Tagespflegeeinrichtung des Martinsstifts verbringen Senioren, die Abwechslung und Anregung suchen, den Tag und werden am späten Nachmittag wieder nach Hause gebracht

Übrigens: Durch die individuelle Betreuung in der Corona-Zeit haben manche der Bewohner des Martinsstifts ihre kreativen Neigungen (wieder) entdeckt. So hat sich ein Bewohner beispielsweise ein Malatelier eingerichtet, eine Bewohnerin hat begonnen, Gedichte zu schreiben. Außerdem ist der Sozialdienst begeistert, wie gut die Bewohner die 2020 neu angeschafften Tablets und die Videotelefonie annehmen. 

„Manchmal wohnen Angehörige weit entfernt und können nicht so oft zu Besuch kommen. Über die Tablets kann man sich nicht nur hören, sondern auch sehen, Enkel winken der Oma zu, singen ein Lied oder zeigen ein gemaltes Bild. Das sind ganz neue Möglichkeiten, das will hier keiner mehr missen“, sagt Sozialdienstleiterin Melanie Bornas.

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