Für lokale Unternehmen wird es häufig immer schwerer gegen die wachsende Konkurrenz aus dem weltweiten Markt zu bestehen. Um das zu verdeutlichen, kann man ja mal nachdenken, was die Alternativen zum weiten Angebot aus dem Internet sind und wann man diese genutzt hat.
Video- und Bibliotheken, Platten- und CD-Geschäfte oder der Tante Emma Laden ums Eck findet man heute kaum noch, obwohl man zuletzt auch Berichte hört, dass der Tante Emma Laden zurückkehre. Die Services der Internetgiganten wie Netflix, Wikipedia, Spotify und Amazon bieten jedoch für den Kunden häufig Vorteile und Preise, mit denen kleinere Betriebe nicht mithalten können.
Ob es nun aus Unterhaltungsgründen, zu Recherchezwecken, zum Shoppen oder zur Kommunikation geschieht, die meisten von uns nutzen das Internet jeden Tag und fühlen uns dabei auch sehr wohl.
Nicht alle Branchen sind gleich davon betroffen. Während man beispielsweise Handwerker noch nicht digitalisieren konnte, so kann man dank E-Mails eine Servicehotline beauftragen, die den Schriftverkehr mit Kunden in das kleine Büro vor Ort weiterleitet. Restaurants haben durch unterschiedliche Portale die Möglichkeit ihre Speisen anzubieten und Bestellungen aufzunehmen, was für die Betreiber Vor- und Nachteile haben kann.
Der längst geschehene Wandel scheint den Menschen zu gefallen, denn der Trend setzt sich weiter fort – Wo es nur möglich ist, versucht man Dienstleistungen nicht nur über das Internet zu vertreiben, sondern auch solche zu entwickeln, die ausschließlich online zur Verfügung stehen können.
Dass sich das nicht verhindern lässt, haben sogar die großen Glücksspielbetriebe in Deutschland bemerkt, die eigentlich durch die strengen Gesetze weitestgehend vor Konkurrenz geschützt waren.
Da diese aber nicht zufriedenstellend auf das Internet übertragen werden konnten, haben sich immer mehr Konkurrenten gefunden, die die Position der Spielbanken in Zukunft gefährden könnten. Neue Online Casinos findet man etwa auf Neuecasinos24.com, wo diese in den Listen alle aufgeführt sind. Schnell wird klar, dass es extrem viele sind.
Anfangs versuchte man sich nicht mit dem Online-Glücksspielangebot zu befassen, inzwischen hat man sich aber entschieden, das wachsende Problem ernst zu nehmen, bevor noch größere Umsatzeinbußen verzeichnet werden. Dazu hatten die Spielbanken neue Aktionen und Verbesserungen in den Casinos geplant und umgesetzt – Und der Erfolg dieser Maßnahmen machte sich durch eine Umsatzsteigerung von über 25% im letzten Jahr bemerkbar. Dass die Anbieter aus dem Internet dadurch Probleme hatten, kann aber man nicht sagen. Auch sie konnten weiter wachsen und bemühen sich den Kunden immer mit frischen Angeboten die Langeweile zu vertreiben.
Genau wie hier wird auch auf dem restlichen Markt um jeden potenziellen Kunden gerungen. Für uns Konsumenten hat das den Vorteil, dass wir häufig noch wählen können, ob wir lieber die Vorzüge des Onlineangebots nutzen möchten oder uns der persönliche Kontakt wichtiger ist. Das muss dann jeder selbst entscheiden, da sich der Markt in Zukunft vermutlich weiterhin ins Netz verlagern wird, sollte man die Alternativen aber vielleicht noch mal nutzen. Den Trend sieht man deutlich am Volumen des Werbemarktes, online versus offline. Online bestellen können wir auch noch später, wenn wir wieder am Handy sind und dabei Serien streamen und mit Freunden schreiben.
Nils Baumann