HECHTSHEIM – Nach dem schweren Brand am Neujahrsmorgen im Reiterhof in der Grauelstraße in Mainz-Hechtsheim dankt die Vorsitzende des Reit- und Fahrvereins 1929 Mainz-Hechtsheim, Ylva Dayan, allen Helferinnen und Helfern. „Feuerwehr, Technisches Hilfswerk, Rettungsdienst und Polizei haben in dieser Nacht professionell, entschlossen und schnell gehandelt und damit noch Schlimmeres verhindert“, sagte Dayan. „Die Pferde wurden gerettet, die Zerstörung weiterer Gebäude konnte verhindert werden. Das sind große Leistungen, für die ich im Namen aller danke, die sich dem Verein und der Hofanlage verbunden fühlen. Die nächsten Tage und Wochen werden davon geprägt sein, eine Bestandsaufnahme zu machen und die Zukunft zu planen. Wir werden Zeit brauchen, den Schock zu verarbeiten und die Folgen des Brandes zu bewältigen. Aber die Zukunft ist nicht verstellt.“
Daneben würdigte Dayan die Unterstützung durch die „Pferde-Community“ aus der Umgebung. „Sie war ohne Wenn und Aber mitten in der Nacht für uns da. Und auch weiter bietet sie unentwegt ihre Hilfe an. Der Zusammenhalt ist großartig.“ Die geretteten Pferde konnten in anderen Reitställen vorläufig untergestellt werden.

In der Silvesternacht war außerhalb des Stalls ein Feuer ausgebrochen, das auf das Dach des Stalls übergriff. Die Feuerwehr bekämpfte den Brand unter anderem mit dem Einsatz von drei Drehleiter-Fahrzeugen. Der Mainzer Feuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr Mainz-Hechtsheim kamen wegen des hohen Personal- und Materialbedarfs Feuerwehren aus Alzey, Nieder Olm und Wiesbaden zur Hilfe, heißt es in einer Mitteilung der Feuerwehr. Und die Freiwilligen Feuerwehren in den anderen Mainzer Stadtteilen wurden in Bereitschaft versetzt, um den weiteren Brandschutz in der Stadt zu sichern.
Aktuell freut sich Ylva Dayan, dass Anfang Januar der Hechtsheimer Reitbetrieb wieder aufgenommen werden konnte.
Red

























