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Weitere Schritte zur Fährverbindung am Kühkopf Genehmigung, Technik und Finanzierung auf dem Weg

Die für den Fährbetrieb vorgesehene Fähre befindet sich im Winterlager bei der Firma Köbernick in Hamm. Dort überwintert das Schiff, bevor die technischen Vorbereitungen für die kommende Saison abgeschlossen werden. Foto: Privat

GUNTERSBLUM/HAMM – Der Förderverein Kühkopf-Fähre treibt die Umsetzung der geplanten Fährverbindung zwischen Guntersblum (Nato-Rampe) und der gegenüberliegenden Rampe auf der Insel Kühkopf weiter voran.

Die im vergangenen Frühsommer erworbene gebrauchte Fähre befindet sich derzeit im Winterlager bei der Firma Köbernick in Hamm. Dort erhält das Schiff einen Antifouling-Anstrich, der den Rumpf für die kommende Saison vorbereitet.

„Ein wichtiger Meilenstein ist erreicht“, verkündet jetzt Vorsitzende Claudia Bläsius-Wirth: „Die wasserschutzpolizeiliche Genehmigung für die Fährverbindung vom WSA (Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt, Red.) in Mannheim wurde erteilt.“ Damit sei die Grundlage für den Betrieb der Verbindung geschaffen.

Detailansicht der Fähre, die mit einem sogenannten Antifouling-Anstrich behandelt wird, um sie für den Einsatz in der neuen Saison vorzubereiten.
Foto: Privat

In der jüngsten Vorstandssitzung, die an einem dafür recht ungewöhnlichen Ort – denn in einer örtlichen Bäckerei – in Oppenheim stattgefunden hatte, stand vor allem die Finanzierung einer Festmach-Einrichtung im Fokus.

Die geplante Anlage liegt hinsichtlich der Kosten laut dem Verein im fünfstelligen Bereich. „Sie ist aber notwendig, um einen barrierefreien und zugleich sicheren Zugang über eine Bugklappe zu ermöglichen“, so Bläsius-Wirth, die präzisiert, dass die Konstruktion mobil ausgeführt sein müsse, da sie die sogenannte Nato-Rampe nicht dauerhaft belegen dürfe. „Gleichzeitig ist eine schlanke Bauweise vorgesehen, damit Einsätze von Wasserschutzpolizei, Feuerwehr oder Technischem Hilfswerk nicht beeinträchtigt werden.“

Alle erforderlichen Unterlagen wurden bereits eingereicht. Die zuständige Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd in Neustadt habe das Beteiligungsverfahren gestartet und bezieht kommunale Stellen sowie den Natur- und Wasserrechtsschutz ein.

Geduld bleibt dennoch erforderlich. „Solche Verfahren brauchen Zeit. Uns ist wichtig, dass alle Anforderungen sauber geprüft werden“, sagt die Vorsitzende des Vereins zur Verbindung der Kulturlandschaften Altrhein und Insel Kühkopf. Zugleich betont sie: „Wir halten die Öffentlichkeit über jeden weiteren Schritt auf dem Laufenden.“

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