
NIERSTEIN – Der Kreppelkaffee der AWO Nierstein hat sich einmal mehr als fester und geschätzter Bestandteil des Niersteiner Veranstaltungskalenders erwiesen. Bereits im Vorfeld restlos ausverkauft, bot die Veranstaltung ein voll besetztes Haus und mehrere Stunden närrische Unterhaltung in geselliger Atmosphäre. Bei frisch gebackenen Kreppeln und Kaffee stand vor allem eines im Mittelpunkt: das gemeinsame Erleben und der Austausch über Generationen hinweg.
Durch das Programm führte Sabine Stock als Conferencière. Für humorvolle Akzente sorgten unter anderem die Marktweiber Niko Klee, Marko Hess und Antonia Sesterhenn vom CV Schierstein, das AWO-Eigengewächs Franziska Ottstadt sowie Gisela und Rüdiger Leineweber und Walter Naab als feste Größen der Niersteiner Fassenacht. Auch nachdenklichere Töne fanden ihren Platz: Protokoller Frank Klee vom CV Schierstein sowie Hans-Peter Hexemer, langjähriges AWO-Mitglied und ehemaliger Vorsitzender, der als „Ausscheller“ einen klaren Appell zum Einsatz für die Demokratie ausrief.
Mit tänzerischen Beiträgen der Petites Stars des TV Nierstein, der Kindertanzgruppen Mini Steps, Sweet Steps und Funky Steps des TV Schwabsburg sowie der Donkey Dancers vom CV Bodenheim zeigte sich zudem, wie selbstverständlich verschiedene Altersgruppen auf und vor der Bühne zusammenkommen. Das abwechslungsreiche Programm befeuerte maßgeblich die Stimmung im Saal.
Der große Zuspruch unterstreicht nach Einschätzung der Organisatoren die Bedeutung solcher Formate für ältere Menschen. Gleichwohl, wie AWO-Vorsitzender Alois Rosinus einfügte, hätten nicht nur Senioren „die herzliche Bewirtung an den liebevoll dekorierten Tischen“ genossen.
„Der Kreppelkaffee ist aus ihrer Sicht nicht nur eine Fastnachtsveranstaltung, sondern auch ein Ort der Begegnung“, betonte Rosinus. Wer dabei sei, könne sich als Teil der Stadtgemeinschaft erleben. Für viele ältere Gäste sei dies ein wichtiger Baustein gegen Vereinsamung und für soziale Teilhabe.
Rosinus verwies zugleich auf den Faktor Engagement: „Ohne die Helferinnen und Helfer im Hintergrund und die Mitwirkenden auf der Bühne wäre eine solche Veranstaltung nicht möglich.“
red

























