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Deutsch-Französische Tage setzen Zeichen der Freundschaft Veranstaltungsreihe in Oppenheim würdigte die Partnerschaft mit Givry

Die Gruppe Nid de Poule begeisterte im Zollpfortenkeller mit französischem Swing, eigenen Chansons und bekannten Liedern aus Frankreich. Foto: Privat

OPPENHEIM – Die Deutsch-Französischen Tage in Oppenheim sind auf große Resonanz gestoßen. Wie der Vorstand der Partnerschaft Oppenheim–Givry mittteilte, belief sich die Zahl der Besucher – der Großteil kam aus Oppenheim – auf rund 340 Personen. Ende Januar ging die erste von dem inzwischen 25-köpfigen Verein organisierte Auflage der Partnerschaftstage mit einem Sektempfang im Gautor zu Ende.

Bereits die Eröffnungsveranstaltung im Ratssaal zog zahlreiche Besucher an, schildert Ingrid Krug vom Vereinsvorstand. Sie folgten dem Vortrag von Dr. Ute Engelen zur Ausstellung „Der gescheiterte Friede“. Auch die Ausstellung selbst, die im Gautor gezeigt wurde, verzeichnete während der Öffnungszeiten an den Wochenenden ein reges Interesse.

Großen Zuspruch fand der Filmabend mit „Monsieur Aznavour“. „Die Eintrittskarten waren innerhalb kurzer Zeit vergriffen.“  Nach einem französischen Buffet widmeten sich die Gäste dem Leben und der Musik des Chansonniers Charles Aznavour.

Was gab es noch? Anlässlich des Deutsch-Französischen Tages, der übrigens jedes Jahr am 22. Januar in Deutschland und Frankreich begangen wird und an die Unterzeichnung des Élysée-Vertrags im Jahr 1963 erinnert, fand im Zollpfortenkeller ein Konzert der Gruppe Nid de Poule statt. „Mit französischem Swing, eigenen Chansons und bekannten Liedern aus Frankreich begeisterte die Formation das Publikum“, so Krug.

Dr. Ute Engelen sprach bei der Eröffnungsveranstaltung im Ratssaal über die Ausstellung „Der gescheiterte Friede“. Foto: Privat

Beim Empfang würdigte Stadtbürgermeisterin Silke Rautenberg (AL) das Engagement der beteiligten Vereine. Das Projekt habe die deutsch-französische Freundschaft in den Mittelpunkt der öffentlichen Wahrnehmung gerückt. Der Partnerschaftsverein dankte seinerseits dem Geschichtsverein Oppenheim, dem Kommunalen Kino Rhein-Selz sowie dem Kulturverein Landskron für die Zusammenarbeit. Unterstützung erhielt das Orga-Team freilich von der Stadt sowie vom Deutsch-Französischen Bürgerfonds, der das Projekt finanziell förderte.

Die hohe Resonanz dürfte die Vereinsarbeit weiter beflügelt. Am 8. Mai machen sich voraussichtlich 35 Personen auf die dreitägige Fahrt in die Partnerstadt Givry. „Dort sind wir in Familien untergebracht und werden ein Wochenende mit gemeinsamem Programm, aber auch mit ausreichend Zeit in den Partnerfamilien verbringen“, kündigt Ingrid Krug vom Vorstand an. 2027 werden die Oppenheimer dann die Gäste aus Givry bei sich willkommen heißen. „Es ist übrigens möglich, an den Partnerschaftsreisen teilzunehmen, ohne Mitglied in Partnerschaftsverein zu sein.“

Weitere Termine in 2026 seien noch nicht fest eingeplant, sagt Krug. „Voraussichtlich werden wir wieder am Oppenheimer Vereinsentdeckertag im September teilnehmen.“ Außerdem werde es über das Jahr hinweg noch Termine die Stammtisch-Treffen geben. „Das sind informelle Treffen, an denen sowohl Vereinsmitglieder als auch interessierte Nichtmitglieder teilnehmen können.“

Gregor Starosczyk-Gerlach