Start Allgemein Fastnacht – ein Perspektivwechsel

Fastnacht – ein Perspektivwechsel

Und wieder einmal sind wir mittendrin. Mittendrin in der Fastnacht. Landauf, landab halten die Fastnachtsvereine ihre Sitzungen ab. Es gibt ein vielfältiges Angebot und für jeden ist etwas dabei. Doch allen Veranstaltungen ist eines gemeinsam. Wenn wir diese Sitzungen besuchen, dann tauchen wir ein in eine Narhalla, in ein Reich des ewigen Karnevals, ein Schlaraffenland für jeden Fastnachter. Hier können wir uns verkleidet dem Fastnachtstreiben hingeben. Wir können in eine andere Rolle schlüpfen. Dies hilft uns, Kummer und Sorgen zu vergessen. Wir können uns der Narrenfreiheit hingeben, etwas anderes auszuprobieren, etwas Neues zu erleben. Dies ist ein Perspektivwechsel, der uns mit Sicherheit erlaubt, neue, andere Erfahrungen zu machen. Das ist eine interessante Beobachtung, die wir hier machen können und die wir uns auch nicht entgehen lassen sollten. Denn durch solch einen Perspektivwechsel lernen wir dazu. Und wenn wir dazulernen, dann entwickeln wir uns weiter. Vielleicht sollten wir uns dann vornehmen, die eine oder andere Erfahrung nach Aschermittwoch in unseren Alltag mit all seinem Kummer und seinen Sorgen hinüberzuretten. Dies könnte mit Sicherheit eine Bereicherung sein. Und nicht zuletzt wäre es doch wert, unsere Fröhlichkeit nicht gleich wieder abzulegen.
Ich wünsche Ihnen auf jeden Fall eine erlebnisreiche Zeit, tauchen Sie ein in Ihre Narhalla und vergessen Sie Kummer und Sorgen. Seien Sie fröhlich, auch über die Fastnacht hinaus. Schließen möchte ich mit folgendem Vers, der auch nach Aschermittwoch noch Gültigkeit haben sollte: Bedrücken dich Kummer und Sorgen, kann ich dir mein Lächeln borgen. Es macht dich froh und bringt Dir Glück, gib es mir irgendwann zurück.

Herzlichst Ihr
Ekkehard Schenk
Verleger