FINTHEN – Die Grundschule Peter-Härtling-Schule hat zum Jahreswechsel den Standort in der Layenhofstraße verlassen und ist an den Interimsstandort in der Uhlerborner Straße umgezogen. Er wird für die nächsten Jahre Heimat der Schule sein, während am Standort Layenhofstraße der Neubau entsteht. Dort laufen die vorbereitenden Arbeiten für den Rückbau der Bestandsgebäude, aktuell die Schadstoffsanierung, teilt die Stadtverwaltung mit. Der Neubau wird endlich beide Standorte der Schule – Layenhofstraße und Lambertstraße – zusammenführen und eine neue Sporthalle sowie ein Mensagebäude erhalten. Nachdem sich die Schule eingewöhnen und an ihrem neuen Standort ankommen konnte und zwischenzeitlich alle noch ausstehenden kleineren Arbeiten inklusive der Außenanlagen fertiggestellt wurden, haben Baudezernentin Marianne Grosse und Schuldezernent Dr. Eckart Lensch gemeinsam mit dem Finther Ortsvorsteher Manfred Mahle (alle SPD) die Schulgemeinschaft, angeführt von Schulleiterin Agnes Busch, besucht und sich vor Ort von den guten Bedingungen überzeugt.
Es wurde eine eingeschossige Containeranlage errichtet, die drei freistehende Gebäudebereiche umfasst: Verwaltung/Mensa, Klassenräume und Sporthalle: Die Containeranlage der Klassenräume und der Verwaltung/Mensa sind gemietet. Die Stadt hat jedoch die Ein-Feld Sporthalle gekauft. Sie soll nach der Nutzung in Finthen an anderen Schulstandorten als Interimssporthalle weitergenutzt werden. Die Begrünung des Schulgeländes ist mit dem Bestand an bereits vorhandenen Obstbäumen und weiteren Grünbereichen klar vorgegeben. Die Gestaltung begrenzt sich im Wesentlichen auf den Erhalt und die Förderung vorhandener Obstbäume, um die herum die Containeranlage errichtet wurde. Die Bäume bieten Schatten, sie kühlen und beschatten die Klassenräume und die Freiflächen. Die Grünzone ist aufgeständert über Stege durchgehbar und erlebbar. Zum Schutz wird der Bereich mit einem Holzzaun eingezäunt, welcher jedoch auch geregelte Zugänge mittels Toren bietet. Hier ist auch ein grünes Klassenzimmer möglich. Der Bereich der Baum-Erhaltungszone wird vom Schulhof mit einem Zaun abgetrennt, um die Baumstandorte zu erhalten. Diesen Bereich können Lehrerinnen und Lehrer sowie kleine Gruppen betreten und für Freiluftunterricht nutzen. Die Zugänge zu den Klassenräumen führen über Stege durch die Baumbestandszone.

Die Verbindung zwischen den Stegen an den Klassencontainern dient als Lauf- und Verweilfläche in Verbindung mit dem Schulhof. Für die Nutzung als Außensitzbereich sind Nischen und Sitzmöglichkeiten vorgesehen. Es sollen noch weitere Sonnensegel für zusätzliche Verschattungsmöglichkeiten montiert werden. Der Schulhof dient als Zufahrt für Feuerwehr und Rettungswagen sowie als Sammelpunkt. Zufahrt und Zugang zum Schulhof erfolgen über ein verschließbares Tor am Wendehammer. Hier können die Kinder kontrolliert die Schule betreten und verlassen. Möglich ist hier auch die Aufstellfläche für die Buskinder. An den Schulhof angegliedert ist der Zugang zur nördlich gelegenen Sporthalle. Die Verkehrsschule findet mangels ausreichender Fläche des Interims-Schulhofes am alten Standort Lambertstraße statt. Die Gebäudebereiche Klassenräume 1 und Klassenräume 2, bestehend aus insgesamt 87 Einzelcontainern, sind mittels einer Überdachung miteinander verbunden. Die einzelnen Klassenräume werden über einen Mittelflur erschlossen. Jeder Klassenraum hat einen direkten Notausgang ins Freie. Die Überdachungen an den drei Eingängen sind erhöht und farbig abgesetzt, was die intuitive Wiedererkennbarkeit erleichtert. Insgesamt stehen 16 gleichgroße Räume zur Verfügung. Der Bereich Mensa/Verwaltung besteht aus insgesamt 26 U-förmig angelegten Einzelcontainern. Eine Überdachung zwischen Lehrerzimmer und Mensa dient als Witterungsschutz für die Schüler in den Pausen.
red