Start Hessen Jugend(arbeit) lebt! – Die Preisträger stehen nun fest

Jugend(arbeit) lebt! – Die Preisträger stehen nun fest

Foto: Kreisjugendring Main – Taunus e.V.

HOFHEIM – Der Beweis, dass die Jugendarbeit und die Arbeit mit Kindern im MainTaunusKreis trotz Corona lebt, konnte mit der festlichen Preisverleihung im Jugendzentrum Atrium am 27. Oktober in Schwalbach definitiv erbracht werden. Zum Wettbewerb aufgerufen waren ehrenamtliche und hauptamtliche Akteurinnen und Akteure in der Kinder und Jugendarbeit, die mit kreativen und
vielfältigen Ideen die schwierigen Zeiten der CoronaPandemie für Kinder und Jugendliche etwas erträglicher machten und noch immer machen.

Stolze 18 Einreichungen konnte das Organisationsteam, das sich aus einer Kooperation des Jugendbildungswerks des MainTaunusKreises mit dem Kreisjugendring MainTaunus e.V. zusammensetzte, verbuchen.

Dabei waren von Theater über Kreativ bis hin zu Beratungsangeboten vielfältige Ideen vertreten. Acht von ihnen wurden nominiert, um einen von drei mit jeweils 500 € dotierten Preise zu ergattern.
Gemeinsam mit Moderator Achim Lürtzener hatten alle nominierten Gruppen Gelegenheit, Ihr Projekt dem Publikum und der Jury vorzustellen. Eine begleitende Ausstellung der nominierten
Einreichungen diente zusätzlich als Ideenbörse und dem Austausch untereinander. Davon machten alle Anwesenden regen Gebrauch.

Als besonders gelungene Beispiele wurden drei Einreichungen ausgezeichnet:
„Zeltlager 2020 mal anders“ von der katholischen Franziskusgemeinde in Kelkheim. Statt des traditionellen Zeltlagers, das Coronabedingt nicht stattfinden konnte, entwickelte das ehrenamtlich arbeitende junge Team die Idee, einem Kindergarten eine nachhaltige Freude mit gleich mehreren, besonders kreativen Angeboten zu machen.

„Claras KunstGarage to go“ von der Familienoffensive Hattersheim regte die Kinder mit liebevoll gepackten Basteltütchen zum kreativen Gestalten im Freien auf und konnte so den Kontakt zu vielen Kindern und Familien trotz der Einschränkungen halten.

Ein ganz anderes Format wählten die Städtische und die Evangelische Jugendarbeit Hochheim mit „niceplace“. Hier wurden die Kinder und Jugendlichen ermuntert und unterstützt, in Podcasts, also in gesprochenen Wortbeiträgen ihre Lieblingsplätze vorzustellen und sie im Internet zu veröffentlichen.

Viele neue Ideen also, die es auszutauschen galt und die hoffentlich zur Nachahmung anregen und die CoronaPandemie überdauern werden, denn zum Vergessen wären sie alle viel zu schade.

Frank Mohr
Kreisjugendring Main-Taunus e.V.