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Motivwagen mit politischer Pointe im Mainzer Rosenmontagszug Rosenmontagszug >>>Kreativkreis prägt die satirischen Wagen der Fastnacht

Sie sind wieder da: Kaum waren die Flamingos weg,/da dachten Ebling, Haase, Beck: „Ganz Meenz vermisst das Federvieh,/drum stelle mir uns selber hie.“ Und Steinkrüger, als Kröt‘ maskiert,/guckt, dass des artgerecht passiert. Foto: Gregor Starosczyk-Gerlach

MAINZ – Der Mainzer Rosenmontagszug des Mainzer Carneval-Vereins zieht am Rosenmontag der aktuellen Fastnachtskampagne zum 122. Mal durch die Straßen der Landeshauptstadt. Nach dem Zweiten Weltkrieg startete der erste Zug im Jahr 1950. Traditionell beginnt der bunte Zug um 11.11 Uhr in der Boppstraße und führt auf einer rund sieben Kilometer langen Strecke durch weite Teile der Innenstadt. Zu den Höhepunkten zählen die politischen Motivwagen. Sie greifen Jahr für Jahr Ereignisse und Personen aus Stadt, Land, Bund und Weltpolitik satirisch auf.

In diesem Jahr rollen elf Motivwagen mit überlebensgroßen, karikierten Kunstwerken durch die Mainzer Straßen. Über die Auswahl der Themen entscheidet stets der Kreativkreis des Mainzer Carneval-Vereins. Gemeinsam mit dem Team werden die Entwürfe jährlich beraten, mit denen aktuelle politische Entwicklungen karikiert werden sollen. Nach der endgültigen Entscheidung baut das Team die Wagen in der MCV-Wagenhalle in Mainz-Mombach. Danach ziehen sie durch die Innenstadt und sorgen – unterstützt von passend gereimten Versen – für Heiterkeit.

red