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Ott gewinnt die Oberstadt Grüner Kandidat setzt sich in der Stichwahl gegen Melissa Enders durch

Tim Ott (Grüne) hat die Stichwahl zum Ortsvorsteher der Mainzer Oberstadt gegen Melissa Enders (CDU) gewonnen. Foto: privat

OBERSTADT – Die Mainzer Oberstadt hat einen neuen Ortsvorsteher: Tim Ott von den Grünen hat die Stichwahl am Sonntag, 22. März, gewonnen. Nach den veröffentlichten Ergebnissen setzte er sich mit 56,8 Prozent gegen Melissa Enders von der CDU durch. Damit folgt Ott auf seinen Parteikollegen Daniel Kübler, der inzwischen in der Mainzer Stadtverwaltung das Amt für Finanzen, Beteiligungen und Sport als  Bürgermeisters bekleidet. 

Für seine künftige Arbeit als Ortsvorsteher sieht Ott sich vor allem als verbindende Schnittstelle zwischen Bürgerschaft und Verwaltung. Sein Stadtratsmandat sowie seine Erfahrung mit den Verwaltungsstrukturen wolle er gezielt nutzen, um Anliegen aus der Oberstadt schnell und effektiv an die richtigen Stellen zu bringen. „Konsequenter Druck an den richtigen Stellen beschleunigt Prozesse oft spürbar“, so Ott.

Inhaltlich will er den eingeschlagenen Weg fortsetzen: Dazu zählen insbesondere Maßnahmen zur Klimaanpassung wie Entsiegelung und die Stärkung von Grünflächen, sichere Wege für den Rad- und Fußverkehr sowie die Förderung des nachbarschaftlichen Zusammenlebens. Gerade in Quartieren mit wenig Gemeinschaftsleben möchte er neue Impulse setzen und Begegnungsorte schaffen.

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