Start Mainz Unübersichtliche Kreuzung soll sicherer werden Kreuzung Neue Mainzer Straße / An den...

Unübersichtliche Kreuzung soll sicherer werden Kreuzung Neue Mainzer Straße / An den Mühlwegen war Thema im Ortsbeirat

Die Kreuzung Neue Mainzer Straße / An den Mühlwegen / Lassallestraße soll sicherer werden. Foto: Oliver Gehrig  

HECHTSHEIM – Zahlreiche Verkehrsthemen beschäftigten die Fraktionen des Hechtsheimer Ortsbeirates bei der jüngsten Sitzung im Bürgerhaus. Besonders im Fokus stand die unübersichtliche Kreuzung Neue Mainzer Straße / An den Mühlwegen / Lassallestraße. Die SPD-Fraktion hatte einen Prüfantrag an die Verwaltung gestellt, an diesem schlecht einsehbaren Knotenpunkt mittels eines Spiegels für eine bessere Einsicht zu sorgen.

„Die Leute achten mehr auf die Vorfahrt als auf die Menschen auf dem Zebrastreifen“, erläuterte Ylva Dayan (SPD) den Hintergrund. „Man muss auf die Kreuzung drauf fahren, um zu sehen, ob jemand kommt.“ Dayan weiter: „Diese Kreuzung ist sehr unübersichtlich. Es gibt jeden Tag Gehupe, und es gibt circa alle zwei Wochen einen Unfall.“

Auch die anderen Fraktionen sehen diesen Kreuzungsbereich als Gefahrenpunkt. „Die Auffahrt Ausfahrt Lassallestraße ist fast immer zugeparkt“, erklärte Ursula Groden-Kranich (CDU) ein weiteres Problem. Die Verkehrsüberwachung sollte hier häufiger kontrollieren. Groden-Kranich regte an, dass sich die Verkehrskommission die Gesamtsituation noch mal anschaut. Der SPD-Antrag wurde erweitert um die Bitte an die Verwaltung, dort nicht nur Verkehrsspiegel aufzustellen, sondern die Parksituation zu überprüfen und insgesamt für mehr Verkehrssicherheit zu sorgen. Der erweiterte Antrag wurde von den Fraktionen einstimmig auf den Weg gebracht.

Weiteres Thema im Ortsbeirat war der geplante Ausbau der Straßenbahntrasse bis auf die Frankenhöhe. „Es gibt böse und nicht so böse Variationen für die Frankenhöhe“, sagte ein Anwohner in der Bürgerfragestunde. Er fragte, wie der Ortsbeirat die Interessen der Bürgerinnen und Bürger der Frankenhöhe vertritt. „Es gibt keinen Beschluss“, bemerkte der stellvertretende Ortsvorsteher Markus Steffen (CDU). „Das Thema liegt derzeit still.“ Ortsvorsteherin Ulrike Cohnen (CDU) und die übrigen Ortsbeiratsmitglieder signalisierten aber, dass sie sich nicht-öffentlich mit dem Thema beschäftigen, um auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein.

Oliver Gehrig