Start Gesellschaft 15 Jahre gelebte Nächstenliebe KIRCHE >>>„Leben teilen“ feiert Jubiläum in Nieder-Olm

15 Jahre gelebte Nächstenliebe KIRCHE >>>„Leben teilen“ feiert Jubiläum in Nieder-Olm

Das soziale Projekt „Leben teilen“ der katholischen Pfarrei St. Franziskus von Assisi feierte sein 15jähriges Bestehen mit einer würdigen Veranstaltung. Informative Bilderwände dokumentierten die Projektarbeit. Foto: Annette Pospesch

NIEDER-OLM – Mit einer warmherzigen und würdigen Feier hat das Projekt „Leben teilen“ in Nieder-Olm sein 15-jähriges Bestehen gefeiert. Was vor eineinhalb Jahrzehnten als mutige Idee in der katholischen Pfarrgruppe für Nieder-Olm, Sörgenloch und Zornheim – heute Pfarrgemeinde St. Franziskus von Assisi – begann, ist längst zu einer festen Stütze für viele Menschen in der Verbandsgemeinde Nieder-Olm und darüber hinaus geworden.

Projektleiter Adi Duhr freut sich über Spenden der Stadt und Verbandsgemeinde, die ihm Stefanie Erdmann als Stadtbeigeordnete zur akademischen Feier mitgebracht hatte. Foto: Annette Pospesch

Unter dem Dach von „Leben teilen“ wirken drei Säulen zusammen – die Kleiderkammer, der Brotkorb und die Schreibstube. Gemeinsam stehen sie für ein Ziel: Menschen zu helfen, die am Rand der Gesellschaft stehen, und ihnen ein Stück Würde und Teilhabe zurückzugeben. Woche für Woche werden hier Lebensmittel und Kleidung ausgegeben und in der Schreibstube finden Hilfesuchende Unterstützung beim Ausfüllen von Formularen oder bei Behördengängen.

Zum Jubiläum gratulierten zahlreiche Gäste, darunter auch Beigeordnete Stefanie Erdmann, die in Vertretung der Stadt und der Verbandsgemeinde sprach. Sie überreichte dem Projektleiter Adalbert Duhr gleich zwei Spendenschecks – einen von der Stadt Nieder-Olm, einen von der Verbandsgemeinde – als Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung.

In ihrer Ansprache hob Erdmann die besondere Bedeutung des Projekts hervor:

„‚Leben teilen‘ geht weit über die Grenzen der Kirchengemeinde hinaus. Hier wird Woche für Woche Großes geleistet – für Menschen, die Unterstützung brauchen, unabhängig von Herkunft, Alter oder Glauben.“ Selbstverständlich lobte auch der leitenden Pfarrer der Gemeinde, Simon Krost, gemeinsam mit der Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Eva Weinitschke das Projekt als ein Zeichen der gelebten Nächstenliebe ohne Wenn und Aber.

Projektleiter Duhr bedankte sich bei allen ehrenamtlich Engagierten, die das Projekt über die Jahre getragen und weiterentwickelt haben.

Pfarrer Simon Krost und Eva Weinitschke, Pfarrgemeinderatsvorsitzende, würdigten das Projekt als Zeichen der Nächstenliebe. Foto: Annette Pospesch

„Ohne das Herzblut unserer vielen Helferinnen und Helfer gäbe es ‚Leben teilen‘ nicht. Jeder bringt hier ein Stück Menschlichkeit ein – und das ist unbezahlbar.“

Die Jubiläumsfeier war geprägt von Dankbarkeit, Gemeinschaft und dem Gefühl, etwas Sinnvolles zu bewegen.

Nach 15 Jahren ist „Leben teilen“ mehr als nur ein Hilfsprojekt – es ist ein Ort der Hoffnung und Menschlichkeit, an dem Menschen füreinander da sind und zeigen, was gelebte Solidarität wirklich bedeutet.

 

Annette Pospesch