Start Familie Wimmelbuch für städtische Kitas in Ingelheim Ein Buch über 100.000 Jahre Stadtgeschichte

Wimmelbuch für städtische Kitas in Ingelheim Ein Buch über 100.000 Jahre Stadtgeschichte

Die neuen Wimmelbücher für die städtischen Kindertagesstätten in Ingelheim. Foto: Stadt Ingelheim

INGELHEIM – Pünktlich zum Osterfest erhalten die Kinder und pädagogischen Fachkräfte der Ingelheimer Kindertagesstätten eine besondere Überraschung: Jede städtische Kita erhält ein Exemplar des neu erschienenen Wimmelbuchs „Guck mal: die Menschen und ihre Welt! 100.000 Jahre Ingelheim zum Schauen, Suchen, Spaß haben“.

Nach der öffentlichen Präsentation Anfang März im Museum bei der Kaiserpfalz kommt das großformatige Bilderbuch nun direkt in die Gruppenräume. Das Buch entstand in enger Zusammenarbeit zwischen dem Museum bei der Kaiserpfalz, dem Illustrator Michael Ruppel und dem Nünnerich-Asmus Verlag. Es verbindet lokale Geschichte, Archäologie und frühkindliche Bildung auf spielerische Weise.

Das Cover des Wimmelbuchs „Guck mal: die Menschen und ihre Welt! 100.000 Jahre Ingelheim zum Schauen, Suchen, Spaß haben“. Das Wimmelbuch ist ab sofort im Museum, im Buchhandel und über den Nünnerich-Asmus Verlag erhältlich. Es kostet 20 Euro. Die ISBN lautet 978-3-96176-328-3.
Foto: Stadt Ingelheim

„Wenn unsere Kinder heute in diesem Wimmelbuch den Bau der Kaiserpfalz bestaunen, spazieren sie morgen vielleicht mit ganz anderen Augen an den echten Mauern vorbei. Deshalb ist das Buch ein Schlüssel zur Geschichte der eigenen Stadt und unserer Region, die schon die Jüngsten zum gemeinsamen Lachen und Entdecken einlädt“, erklärt Bürgermeisterin Eveline Breyer. Als zuständige Dezernentin hat Breyer das Buch den Kitas vor Kurzem geschenkt.

Dabei betonte sie den pädagogischen Wert des Geschenks. Die acht detailreichen Wimmelbilder beruhen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und zeigen rheinhessische, besonders aber Ingelheimer Meilensteine der Geschichte, von der Altsteinzeit über den Bau der Pfalz Karls des Großen bis in die Frühe Neuzeit.

Dr. Isabel Kappesser, Leiterin Bildung und Kommunikation im Museum bei der Kaiserpfalz in Ingelheim, erarbeitete mit gründlicher Recherche die historischen Grundlagen für die acht Epochen. Ruppel setzte diese Vorlagen in detailreiche Szenen um und ließ darin auch Ingelheimer Denkmäler lebendig werden. Neben vielen Lern- und Entdeckungsmomenten steht der Spaß am Suchen im Vordergrund. In jeder Epoche versteckt sich ein zeitlich verirrter Gegenstand.