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Ursprünglichkeit wieder herstellen

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„Trotz der angespannten Finanzlage der Stadt gelingt es Jahr für Jahr die Umsetzung des Grünflächensanierungeprogramms voranzutreiben. Nach dem Rosengarten und den Wallanlagen startet nun die Sanierung des Laubenheimer Parks“, kündigt die zuständige Grün- und Umweltdezernentin Katrin Eder an. 

Die Sanierung des Parks ist seit vielen Jahren fester Bestandteil des vom Stadtrat beschlossenen Grünflächensanierungsprogramms. Grundlage der Planungen bildet ein umfangreich entwickeltes Parkpflegewerk, das die historische Entwicklung des Parks aufzeigt. 

Ein Ziel ist, die Ursprünglichkeit des Parks wieder herzustellen.

„Dieser Park geht zurück auf ein um 1870 geschaffenes Gartenwerk der Gebrüder Siesmayer. Bedauerlicherweise sind viele Elemente des ehemaligen Landschaftsgartens seit 1969 verschwunden, jedoch ist die gestalterische Leistung der berühmten Gartenkünstler Siesmayer noch immer ablesbar. Das Ziel der Sanierung ist es, diese alten gestalterischen Elemente wiederherzustellen, die in die Jahre gekommenen Wege und Möblierungen zu erneuern und das alles auf die Art und Weise, dass es den vielfältigen Nutzungen des Laubenheimer Parks entspricht vom Kinderspiel angefangen bis hin zu den Festen“, so Eder. 

Die mit den städtischen Gremien abgestimmte Planung sieht konkret eine Neuordnung des Laubenheimer Parks durch eine geänderte Wegeführung in Anlehnung an die historischen Gestaltungsprinzipien des Landschaftsparks des 19. Jahrhunderts. Damit einhergehend die Schaffung eines Spielbereiches im Norden sowie die Etablierung eines naturnahen Bereiches im Südwesten, der zusätzlich Angebote für Flora und Fauna vorsieht.

Der Park hat auch so seine Schmuddelecken.

 

Die Planungen wurden eng mit dem Laubenheimer Ortsbeirat und in mehreren öffentlichen Beteiligungen mit der Bürgerschaft abgestimmt. Dabei wurde insbesondere besonderen Wert auf die Beibehaltung der großen freien Rasenfläche in der Mitte des Parks gelegt, die neben der Raumwirkung auch dauerhaft die Traditionsfeste im Park ermöglicht. 

„Wir müssen jahreszeitbedingt leider mit dem anfangen, was uns am wenigsten freut und das ist die Rodung. Aber wir schaffen auf jeden Fall doppelten Ausgleich und Ersatz vor Ort“. Insgesamt sieben Bäume, die unter die Rechtsverordnung zum Schutz des Baumes fallen, müssen gefällt werden. Zum Ausgleich werden 14 Bäume nachgepflanzt. Auch der beliebte Spielplatz soll so viel wie möglich geöffnet bleiben, auch wenn er während der Rodungsarbeiten und der intensiven Bauphase – insbesondere im nächsten Jahr 2021 – für voraussichtlich rund drei Monate aus Sicherheitsgründen gesperrt werden muss.

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