
MAINZ – Die Sanierung des Mainzer Rathauses machte es damals notwendig, dass viele städtische Angestellte in neue Räume abgleiten mussten: Das Stadthaus Große Bleiche bietet dafür tolle Voraussetzungen und ein generöses Foyer mit vielen Nutzungsmöglichkeiten. Mit einer neuen Idee soll das große Foyer des Übergangsrathauses nun belebt werden: dort soll eine Cafébar eröffnen.
Nun eröffnete im Foyer das neue Stadthaus-Café. Dieses ist für die Mitarbeitenden der Stadtverwaltung, aber auch für die Öffentlichkeit zugänglich. Für die Bürger der Stadt steht ein Plakatständer mit einem Hinweis auf das Café am Stadthauseingang. Oberbürgermeister Nino Haase (parteilos) freute sich, die Betreiber des Cafés im Stadthaus begrüßen zu dürfen und überreichte ihnen einen Blumenstrauß zur Eröffnung des neuen Cafés. Die Betreiber des Cafés, Felix Kringel und Giuseppe Campolo hoffen, dass ihr Café von den Mitarbeitern und den Bürgern gut angenommen wird. Die beiden Gastronomen sind keine Unbekannten in Mainz, sie führen bereits das florierende Cubo Negro am Kameliterplatz.

Das Stadthaus-Café hat folgende Öffnungszeiten: Montag – Donnerstag von 08.00 bis 14.00 Uhr und Freitag von 08.00 bis12.00 Uhr. Zur Mittagszeit gibt es Gerichte für zwischendurch, Heiß- Kaltgetränke und abwechselnde süße und herzhafte Speisen. Darunter Suppen, Wurst mit Brötchen, Salate, Brezeln, belegte Brötchen und Kuchen. Geplant ist allerdings, das Angebot in Zukunft zu erweitern.
Ganz in rot leuchtet der halbrunde Tresen mit dem schwarzen Schriftzug „Stadthaus Café“. Auf den gelben und roten Tischplatten stehen schwarze kleine Solarleuchten und anthrazitfarbenen Stühle. Oberbürgermeister Nino Haase (parteilos) freute sich, dass es gelungen ist einen lokalen Gastronomen für das Café im Foyer des Stadthauses zu gewinnen. So ein Café gehört einfach zu so einer großen Verwaltung dazu und gehört sich für einen guten Arbeitgeber. „So nach und nach verbessern wir unsere Arbeitssituation.“
Die Betreiber haben im Foyer schon das Mobiliar vorgefunden und den Tresen innerhalb eine Woche aufgebaut, so konnten sie schnell loslegen und brauchten sich nicht in so große Unkosten zu stürzen. Es wurde eine Simonelli Kaffeemaschine mit dem nötigen Equipment bereitgestellt, außerdem Kühlmöglichkeiten und eine ansprechende Gestaltung der Bar. „Es ist auch geplant, Veranstaltungen hier durchzuführen“, heißt es von Seiten der Stadt Mainz.
Claudia Röhrich