
OBER-OLM – Der März steht bisher ganz im Zeichen einer aufkeimenden Frühlingsstimmung: Erste Tage, an denen statt dichter Wolken blauer Himmel zu sehen war und die windigen Temperaturen durch warme Sonnenstrahlen ersetzt wurden. Die Menschen in der Verbandsgemeinde zieht es wieder in die Natur, vor allem in den nahegelegenen Ober-Olmer Wald. Das Waldnaturschutzzentrum hat für das kommende Jahr wieder zahlreiche interessante Veranstaltungen im Angebot.
Am 21. März, dem Internationalen Tag des Waldes, findet ein Försterausflug zu einem Rückepferd statt. Der Holztransport mit Pferden verursacht keine Bodenschäden und wird als eine umweltschonende Möglichkeit vorgestellt, bei der Mensch und Tier im Wald direkt zusammenarbeiten. Und schon einen Tag später können Besucher eine weitere faszinierende Seite des Waldes erleben, wenn sie in einem Workshop aus Wildkräutern verschiedene Naturkosmetik wie Badekugeln oder Lippenbalsam herstellen.
Am 11. April kommt die Liebe zum Wald und zu gesundem Essen in einem besonderen Kochkurs zusammen. Erst werden genießbare Wildpflanzen gesucht, im Anschluss verschiedene Gerichte über einem Erdfeuer gekocht. So entstehen natürliche Zutaten zum Kochen wie Wildkräuterpesto oder Bärlauchbutter, für Hauptgerichte wie Flammforelle oder Wildtartar werden die gesammelten Kräuter als Gewürze benutzt.
Vom 30. März bis 2. April finden außerdem wieder die beliebten Waldferien statt. Gemeinsam mit der Waldpädagogin Stephanie Weiser können Kinder den Wald auf eine neue Art entdecken und erleben. Vier Tage lang wird gebaut, gespielt, geschnitzt und verschiedene Lebensräume im Wald erkundet.
Außerdem sind die dritten Klassen aller rheinhessischen Grundschulen am 28. April zu den Waldjugendspielen eingeladen. Anders als der Name vermuten lassen könnte, geht es hier aber nicht um irgendeinen Wettkampf. Die Schüler arbeiten auf einem etwa drei Kilometer langen Wald-Parcours mehrere Stationen ab, bei denen Fragen zu Wald- und Klimaschutz warten.
Der Wald als Lebensraum bereichert alle fünf Sinne – und am 25. April geht es vor allem darum, gut hinzuhören: Gemeinsam mit Dr. Florian Menzeln vom NABU Mainz geht es auf eine zweistündige Vogelstimmen-Safari. Wer ein Fernglas mitbringt, kann schließlich auch sehen, wer da piept und pfeift.
Felix Werner

























