NIERSTEIN – Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) Nierstein setzt ihre Arbeit in der Sozialarbeit sowie in Angeboten für Kinder, Jugendliche und Seniorinnen und Senioren fort. Das wurde bei der Mitgliederversammlung deutlich, als der Vorsitzende Alois Rosinus seinen Tätigkeitsbericht vorstellte. Rosinus betonte, die Arbeiterwohlfahrt bleibe Anlaufstelle für Menschen, die Hilfe und konkrete Unterstützung benötigen. Außerdem verwies er auf die Arbeit vieler Mitglieder, die den Ortsverein seit Jahren tragen.
Im Mittelpunkt der Versammlung standen Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft. Für 15 Jahre wurden Sabine und Klaus Ottstadt, Angelika Riske und Holger Heidrich-Riske, Inge Luy, Klaus Dieter Dimpfl, Hildegard Franz, Werner Seekatz, Christina und Werner Briesnitz, Kai Schmitt, Nicole Bernard sowie Hiltrud Strub ausgezeichnet. Für 20 Jahre erhielt Petra Steil eine Ehrung. Für 35 Jahre wurde Rüdiger Leineweber gewürdigt.
Eine besondere Auszeichnung bekam Hans-Peter Hexemer, der den Ortsverein von 1980 bis 2005 als Vorsitzender leitete und seit 50 Jahren Mitglied ist. Er erinnerte mit einem humorvollen Rückblick an die Anfangszeit, als der Verein noch aus rund 20 Mitgliedern bestand. Dabei hob er auch das Engagement von Elfriede Hexemer hervor, die 28 Jahre als Schriftführerin tätig war. Hexemer verwies zudem auf das Jahr 1983: Mit der Einrichtung der Paul-Hexemer-Begegnungsstätte in der Grundschule sei eine Grundlage für Angebote in der Kinder- und Seniorenarbeit geschaffen worden. Diese Entwicklung habe sich bis heute fortgesetzt. Inzwischen zählt der Ortsverein 207 Mitglieder und nutzt eine neue Begegnungsstätte.
Abschließend wurde betont, dass neben Veränderung, die die Arbeit des Vereins begleitet habe, der Kernauftrag nicht aus den Augen verloren ging: Menschen zu unterstützen, die Hilfe benötigen.

























