Start Allgemein Brandschützer kämpfen an vorderster Front

Brandschützer kämpfen an vorderster Front

WEISENAU Wenn es darauf ankommt, kämpfen sie an vorderster Front und sind dort im Einsatz, wo sich sonst keiner mehr hin traut und retten mutig Mensch und Tier aus prekären und lebensbedrohlichen Situationen. Der unerschrockene Einsatz von Feuerwehrleuten kann gar nicht hoch genug geschätzt werden. Und so galten auch die Lobes- und Dankesworte von Oberbürgermeister Michael Ebling und Weisenaus Ortsvorsteher Ralf Kehrein bei der Jahreshauptversammlung den Männern und Frauen der Freiwilligen Feuerwehr Weisenau. „Ich möchte es mit drei Ausrufezeichen am Ende sagen: ,Ihre Bereitschaft für andere ist großartig!!!`“, so Ebling. Der Oberbürgermeister appellierte an die Bürger: „Wir müssen auf unsere Helfer aufpassen und ihnen den Rücken stärken für ihre wichtige und unersetzbare Arbeit.“ Gemeinsam mit Markus Lunnebach von der Berufsfeuerwehr übernahm Ebling bei der Hauptversammlung die Aufgabe, Beförderungsurkunden und Ehrennadeln zu überreichen. Wehrführer Tim Fischer gratulierte den Kameraden, die inzwischen 25, 40, 60 und sogar 70 Jahre Mitglied bei der FFW Weisenau sind.

Dem langjährigsten Mitglied Hans Decker werde die Urkunde persönlich gebracht, Willi Kraft konnte seine Urkunde für 60 Jahre selbst in Empfang nehmen, ebenso Reinhard Käsenaud und Theo Müller für 40 Jahre Mitgliedschaft. Florian Solms und Thomas Fritzsche sind 25 Jahre dabei. Neben den Ehrungen und Beförderungen standen auch die Jahresberichte der einzelnen Abteilungen sowie der Kassenbericht für das Jahr 2018 an, der mit einem Plus von 6771 Euro abgeschlossen werden konnte. Der Gesamtbestand belaufe sich auf 38.830 Euro. Besonders erfreulich ist bei den Floriansbrüdern in Weisenau der große Zuspruch bei der neu gegründeten Kinderfeuerwehr, die von Nicole Kron betreut wird. Die Jugendfeuerwehr unter Dennis Kiefer hat derzeit insgesamt neun aktive Mitglieder. 2018 gab es 50 Einsätze (insgesamt 53 (Stunden) in punkto Brandbekämpfung und Wasserrettung sowie Unwetterschäden. Was 2018 nichts wurde, soll 2019 endlich unter Dach und Fach gebracht werden: die Planungen und der Beginn der Sanierung des Feuerwehrstandpunkts Weisenau mit neuem Gerätehaus. Ebling versicherte, das Geld dafür sei bereits „geparkt“, nun müssten die Pläne noch entworfen, genehmigt und durch die Fachabteilungen gehen, dann könne spätestens 2020 gebaut werden.

Vorheriger Artikel„Bonjour Coco, Bonjour Katharina“
Nächster ArtikelMein Verein… pflegt Sport und Geselligkeit
Avatar-Foto
Diese Beiträge sind in unseren Redaktionen entstanden. Dazu sichten wir Pressemeldungen, eingesandtes Material und Beiträge von Vereinen, Organisationen und Verwaltung. Dies alles wird dann von unseren Redaktionsleitern verifiziert, bearbeitet und ansprechend aufbereitet. Oftmals ergeben sich daraus Themen, die wir dann später aufgreifen.