BRETZENHEIM – Bereits zum 7. Mal fand jetzt am Tag der deutschen Einheit das beliebte Bretzenheimer Schlachtfest statt. Dazu luden die Handballerinnen und Handballer der SG Bretzenheim vor und in die TSG-Halle in der Röntgenstraße ein. Aufgrund der nasskalten Witterung zog es die meisten Besucher diesmal ins Innere, wo sie Bier und Leckeres von der Metzgerei Luckas aus Finthen verspeisen konnten. Das kulinarische Angebot reichte von „Gekochtes“ und Schlachtplatte über Wurstteller, Zwiebelmett, Schnitzel und Bratwurst bis zu Leberknödel, „Bäckelcher“ und Worschtsuppe. Dazu gab es Pommes oder Sauerkraut. Im Inneren war eine große Kuchentheke aufgebaut, wo sich jeder Besucher gegen eine kleine Spende bedienen konnte. Der Erlös dieser im Jahr 2013 eingeführten Benefizveranstaltung geht auch diesmal an die SG-Jugend, die mit dem Geld neue Handbälle und neue Spielgeräte kaufen will. Wie beliebt das Bretzenheimer Schlachtfest ist, machte die gute Resonanz deutlich. Lange Schlangen bildeten sich schon zur frühen Mittagszeit an den Ausgabestellen, wo die fleißigen SG-Helfer die Gäste versorgten.
Die Helfer waren leicht an den originellen T-Shirts mit der Aufschrift „Wutzeteam“ zu erkennen. Den Fassbieranstich übernahmen Brezelkönigin Gina-Maria Bene und Brezelprinzessin Senta Reuss Nach anfänglichen Problemen floss das Freibier schließlich in Strömen. Die jungen Besucher konnten sich derweil in der TSG-Halle austoben. Dort standen zwei Hüpfburgen und ein Trampolin zum Springen bereit. Auch die Sprossenwand und die Ringe konnten ausprobiert werden. Die SG Bretzenheim hat derzeit 20 Jugendmannschaften, darunter fünf E-Jugend-und fünf D-Jugend-Teams. Diese werden von insgesamt 38 Trainerinnen und Trainern betreut. „So viele Jugendteams hat kein anderer Verein in Rheinhessen“, betonte Mitorganisator Jörg Bühler, der gemeinsam mit Daniel Hamann, Dennis Sackmann und Thomas Riegert hinter den Pfannen und Töpfen stand. Trainiert wird in der alten und neuen IGS-Halle sowie in der Turnhalle der Erich-Kästner-Schule. Die SG organisiert auch Ausflüge und Trainingslager für die Jugendlichen, zuletzt ging es wieder nach Dahn in die Südwestpfalz. Die gute Jugendarbeit trägt Früchte. Im ersten Herrenteam in der Rheinhessenliga spielen bis auf drei Ausnahmen ausschließlich „Bretzenummer Jungs“.