
OBERSTADT/NEUSTADT – Mit den bevorstehenden Erstürmungen der Ortsverwaltungen in der Mainzer Neustadt und in der Oberstadt will die närrische Zeit weitere Gebiete in der Fastnachtshochburg Mainz erobern. Die symbolische Machtübernahme durch die Narren hebt traditionell den vierfarbbunten Übergang vom Alltag in die fünfte Jahreszeit hervor und setzt ein weithin wahrnehmbares Zeichen für den Beginn der närrischen Herrschaft.
Mehrere Stadtteile befinden sich inzwischen in der Hand der närrischen Truppen. Am Sonntag, dem 8. Februar, soll mit der Erstürmung der Ortsverwaltung in der Mainzer Neustadt ein weiteres Gebiet dazukommen. Ab 10.11 Uhr übernehmen die Närrinnen und Narren das Regiment im Sitz in der Leibnizstraße. Die Vertretung des Oberbürgermeisters Nino Haase übernimmt dabei die Beigeordnete Manuela Matz. Trotz des Beistands aus dem Stadthaus wird Ortsvorsteher Christoph Hand aller Voraussicht nach, den Schlüssel zum Haus bei dem närrischen Geplänkel verlieren.
Wenige Tage später rücken die Narren in die Oberstadt vor. Am Donnerstag, dem 12. Februar, zieht die Fastnacht um 15.11 Uhr vor die Ortsverwaltung in der Gleiwitzer Straße. Oberbürgermeister Nino Haase stellt sich gemeinsam mit Ortsvorsteher Daniel Köbler der närrischen Übermacht.
Damit hält die Straßenfastnacht schrittweise Einzug in die Stadt. Parallel zu den Sitzungen in den Sälen verlagert sich aktuell das närrische Geschehen zunehmend auf die Plätze und Straßen. Die beiden Erstürmungen läuten zugleich die Zeit der Umzüge in den Stadtteilen ein, die ihren Höhepunkt beim Rosenmontagszug finden.
red























