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Feierstimmung oder Dry January!

Foto: Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Regionalverband Rheinhessen

Feuchtfröhliche Feierlaune, ob an Silvester oder Fastnacht, den einen Glühwein hier, einen Sekt da oder das berühmte Feierabendbier. Alkohol ist für Viele ein Begleiter bei den verschiedensten Anlässen. Dabei wird oft vergessen, dass das Zellgift mehr als 200 verschiedenen negativen gesundheitlichen Folgen haben kann, so sagt es die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE). Um nur einige Beispiele zu nennen: Lebererkrankungen, wie eine Fettleber, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle, Krebs und schließlich zeigen Studien auch, es besteht ein erhöhtes Risiko an Demenz zu erkranken. Inzwischen ist auch belegt, dass selbst geringe Mengen Alkohol ein gesundheitliches Risiko in sich bergen.

Ein neuer Trend ist der sog. Dry January, d.h. man verzichtet einen Monat lag auf Alkohol. Wer diesen Versuch unternimmt, wird schnell positive Effekte feststellen:

Bessere Haut, weniger Stimmungsschwankungen, besserer Schlaf, Gewichtsreduktion sind einige Beispiel, die für eine bessere Lebensqualität sorgen. Wer also ohnehin Gewicht reduzieren möchte, denn immerhin haben 150 ml Wein je nach Alkoholgehalt bis 200 kcal, d.h. 1 Gramm Alkohol hat ca. 7 kcal, spart ohne Alkohol viele Kalorien. Außerdem gibt es weniger Heißhungerattacken, die oft dazu führen, hochkalorischen Snacks, wie Chips oder Schokolade, zu essen. Fazit des Dry January könnte ein längerer Verzicht auf Alkohol sein, der eine oder andere legt eine bewusste Pause von mehreren Monaten ein, manche reduzieren anschließend den Konsum alkoholischer Getränke komplett.

Sollte der Verzicht gar nicht klappen, sollte das eigene Trinkverhalten grundsätzlich hinterfragt werden: Wann greife ich zu Alkohol, beispielsweise aus Gewohnheit, Stress, Langeweile oder sozialem Druck oder wie schwer fällt es mir, keinen Alkohol zu trinken. Sollte dieses Verhalten festgestellt werden, könnte es Sinn machen, ein Suchtberatungsangebot in Anspruch zu nehmen. Dies ist anonym über die DigiSucht-Plattform möglich, die vom Bund und den Bundesländern finanziert wird. Nähere Infos unter: suchtberatung.digital

 

red

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