
OPPENHEIM – Die Wählergruppe Wir für Oppenheim (WfO) sieht sich im Aufwind. Bei ihren jüngsten Vorstandswahlen hat die WfO einen großen Teil des Gremiums bestätigt und mehrere neue Mitglieder aufgenommen.
In seinem Rechenschaftsbericht verwies der WfO-Vorsitzende Torsten Kram auf die Stellung der Wählergruppe in der Oppenheimer Kommunalpolitik. Nach seinen Angaben war die WfO mit knapp 30 Prozent der Wählerstimmen erneut stärkste Kraft und stellt den Ersten Beigeordneten. Das Amt übt Stephan Arnold aus.
Als feste Bestandteile der Arbeit nannte Kram das Bücherhaus, die WfO-Zeitung „Auslese“, den Stand auf dem Weihnachtsmarkt und das Adventsfenster, das die Gruppe seit 2024 federführend mit organisiert. Im Januar hatte die WfO gemeinsam mit Alternativer Liste und SPD eine Spende von 2200 Euro aus der Veranstaltung übergeben. Je 1100 Euro gingen an die an Post Covid (ME/CFS) schwer erkrankte Annabelle Veit sowie an die Oppenheimer Tafel, die seit 2010 bedürftige Menschen mit Lebensmitteln versorgt. Die Spendenempfänger seien von den Gastgebern der Adventsfenster selbst ausgewählt worden, so die WfO.

Wie Kram weiter ausführte, erfreuten sich Formate wie „WfO vor Ort“, der Muttertagsplausch und ein Whisky-Tasting guter Resonanz. Auch die Kinder- und Jugendsprechstunde sowie Workshops zum Thema „Gut leben und wohnen im Alter“ gingen nach Angaben der Wählergruppe auf ihre Initiative zurück.
Der Erste Beigeordnete Arnold stellte bei der Versammlung eigene Projekte vor. Dazu zählten der Vereinsentdeckertag, barrierefreie Führungen und ein Käsemarkt. Als besonderen Programmpunkt hob er die Lichtperformance zum Jahreswechsel anlässlich von 800 Jahren Oppenheimer Stadtrechten hervor.
Aus dem Stadtrat nannte die WfO mehrere Anträge und Anfragen, darunter zu altersgerechtem Leben und Wohnen, zum Glasfaserausbau, zum natürlichen Klimaschutz, zu zusätzlichen Zebrastreifen sowie zu Carsharing, Wertstoffhof und einem Hochwasser- und Starkregenkonzept.
Die personelle Stärkung der Wählergruppe verdankt sich Viola Kern, Uli Jäger, Kerstin Thieme-Jäger, Frank Hartmann, Eugen Birnbaum, Manuela Gabel und Andi Spira. Im WfO-Vorstand bleiben neben Kram Wolfgang Raber, Gabriela Richter, Maria Schaad, Helga Schmadel, Volker Schütz, Bianca Quessel und Petra Kuon.
In der gedruckten Ausgabe von Journal LOKAL im März sind die AL und SPD aus Oppenheim als Mitorganisatoren bei der Spendenübergabe rund um die Adventsfenster nicht erwähnt worden.
Das ist unabsichtlich passiert, die Redaktion bittet die AL und die SPD um Entschuldigung.
























