Start Gesellschaft Hirtenfeuer als Teil von „Kultur um 8“ Wiederbelebung eines Begegnungsortes

Hirtenfeuer als Teil von „Kultur um 8“ Wiederbelebung eines Begegnungsortes

Zwergziegen gehören zum Hirtenfeuer in Küchs Scheune: Kinder konnten die Tiere während der Veranstaltung streicheln und füttern. Foto: Gregor Starosczyk-Gerlach

Schwabsburg – Das Hirtenfeuer in Schwabsburg knüpft an eine lange gewachsene Tradition des gemeinschaftlichen Feierns an. Bereits vor drei bis vier Jahrzehnten diente Küchs Scheune, der Ort des jüngsten Dezembertreffens der Veranstaltungsreihe „Kultur um 8“ in Nierstein, als Treffpunkt für Feste und Begegnungen. Viele Menschen verbinden persönliche Erinnerungen mit dem Ort, berichtete Hans Bühler. Er übernahm die Organisation des Abends, der unter dem Motto Hirtenfeuer stand. Ein erstes Hirtenfeuer habe es bereits vor der Corona-Pandemie gegeben.

Zum Hirtenfeuer gehörten auch Tiere: zwei Esel, die im Jahr 2026 voraussichtlich an einer Wanderung von Nierstein nach Maria Laach teilnehmen werden, sowie mehrere Zwergziegen.

Die Ausführung des Abends lebte vom Engagement vieler Beteiligter. Ortsvereine unterstützten Organisation und Verpflegung, weitere Helfer sorgten für Beleuchtung, Aufbau und Ablauf. Das Feuer bildete den Mittelpunkt der Veranstaltung, spendete Wärme und Licht und prägte die Atmosphäre. Zahlreiche Paare, Kinder und Familien aus dem Ort kamen zusammen, um den Abend in ruhiger Umgebung zu verbringen. Musikalische Beiträge ergänzten das Programm. Eine Fortsetzung im Jahr 2026 ist bereits vorgesehen.

red