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Oppenheim beteiligt sich am Fußverkehrs-Check 2026 Stadtentwicklung >>>Analyse und Maßnahmen für bessere Wege und mehr Aufenthaltsqualität

Im Rahmen einer Veranstaltung am 16. März in Mainz überreichte Wirtschaftsstaatssekretärin Petra Dick-Walther (1. v. r.) die Teilnahmeurkunde an Stadtbürgermeisterin Silke Rautenberg und Philipp Schlaak. Foto: Wirtschaftsministerium RLP / Alexander Sell

OPPENHEIM – Die Stadt Oppenheim gehört zu den zehn Kommunen in Rheinland-Pfalz, die am Fußverkehrs-Check 2026 teilnehmen. Das gab das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz im März bekannt.

Unter dem Motto „Gut zu Fuß in meiner Stadt“ analysiert das Projekt die Bedingungen für den Fußverkehr vor Ort. Ziel ist es, gemeinsam mit Bürgerschaft, Politik und Verwaltung Maßnahmen für sichere, attraktive und barrierearme Wege zu entwickeln. Damit sollen Aufenthaltsqualität und Nutzung der Innenstädte gestärkt werden. Die Untersuchung soll ebenfalls dem Handel, der Gastronomie, dem Tourismus und der Kultur Vorteile verschaffen.

„Wir freuen uns sehr, dass auch die zweite Runde unserer Fußverkehrs-Checks bei den Kommunen auf so großes Interesse stößt“, betonte Wirtschaftsstaatssekretärin Petra Dick-Walther bei der Bekanntgabe der Gewinner-Kommunen im Wirtschaftsministerium in Mainz.

In Oppenheim hat die Verbesserung des Fußverkehrs einen hohen Stellenwert, hob Stadtbürgermeisterin von Oppenheim Silke Rauenberg (AL) hervor. „Wo man sich als Fußgänger wohlfühlt, hält man sich auch gerne auf“, kommentierte sie die Absicht des Projekts. Durch die fachliche Begleitung eines Planungsbüros soll unter Beteiligung der Öffentlichkeit ein konkreter Maßnahmenkatalog entstehen.

Der Prozess orientiert sich an bereits erprobten Beteiligungsformaten wie dem Hochwasser- und Starkregenschutzkonzept. Die Koordination übernimmt der Beigeordnete Philipp Schlaak (CDU), der auch den Antrag eingereicht hat.

Das Verfahren gliedert sich in mehrere Schritte. Ein Auftaktworkshop legt Routen und Themenschwerpunkte fest. Zwei Begehungen vor Ort bilden den Kern des Projekts. In einem abschließenden Workshop werden Maßnahmen diskutiert und weitere Schritte vereinbart. Die Ergebnisse umfassen unter anderem eine Bestandsanalyse, eine Bewertung von Stärken und Schwächen sowie einen priorisierten Maßnahmenplan.

Die fachliche Begleitung übernehmen die Planungsbüros Sweco GmbH und VIA eG. Das Land Rheinland-Pfalz finanziert das Projekt. Der Fußverkehrs-Check in Oppenheim beginnt in Kürze und läuft bis Ende 2026. Termine für die Beteiligung will die Stadt bekannt geben.

red