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Spende an Wildpark und Abschied vom Markt Marktbeschicker übergeben 600 Euro an Förderverein

(v.l.) Die Organisatoren des Markt-Jubiläums, Stefan Brandmüller und Alfred Zimmer, überreichen eine Spende an die Vorsitzenden des Fördervereins des Gonsenheimer Wildparks, Marlene Kiefer (2. Vors.) und Manuela Müller-Horn (1.Vors.). Foto: Annette Pospesch

GONSENHEIM – Der Gonsenheimer Markt konnte im September mit einem fröhlichen Fest sein 50-jähriges Bestehen begehen. Dass die Marktbeschicker aber nicht nur sich selbst feiern können, sondern dabei, wie schon oft bewiesen, immer auch an andere denken, haben sie jetzt erneut gezeigt. Aus dem Spendenerlös für Kaffee und Kuchen haben die Organisatoren der Jubiläumsfeier, Alfred Zimmer und Stephan Brandmüller, 600 Euro an den Förderverein Wildpark Mainz-Gonsenheim e.V. übergeben. Manuela Müller-Horn (1. Vorsitzende) und Marlene Kiefer (2. Vorsitzende) freuten sich sehr über das großzügige vorweihnachtliche Geschenk. „Unser Wildpark erfreut schon seit den 50er-Jahren Generationen von großen und kleinen Besuchern. Und der 2004 gegründete Förderverein hat es sich zum Ziel gesetzt, den weit über die Grenzen von Gonsenheim und Mainz hinaus bekannten Wildpark auch für die nachfolgenden Generationen zu erhalten und weiterzuentwickeln. Durch geeignete Maßnahmen sollen die Gehege noch artgerechter für die Tierwelt, sowie die Artenvielfalt noch reichhaltiger und die Anlage noch attraktiver für die Besucher ausgebaut werden“, informiert Manuela Müller-Horn. „Aktuell steht der Abriss des alten Wildkatzengeheges und der Neubau mit großen Panoramascheiben an. Außerdem bekommen die Thüringer Waldziegen neue Klettersteine und die Parkmitarbeiter brauchen einen neuen Radlader, mit dem sie größere und somit preisgünstigere Strohballen transportieren können“, zählt Müller-Horn die anstehenden Schritte auf. Da könne man die Spende sehr gut gebrauchen, bedanken sich Müller-Horn und Kiefer.

In die Freude mischte sich für Alfred Zimmer an diesem Tag aber auch ein kleiner Wermutstropfen. Nach 19 Jahren Gonsenheimer Wochenmarkt und über 53 Jahren Arbeitsleben geht der Seniorchef des Gonsenheimer Obst- und Gemüsehofes zum Jahresende in den Ruhestand. „Meine Schulter macht mir große Probleme, da muss ich jetzt die Reißleine ziehen“, sagt er bedauernd. „Es wird mir was fehlen, denn die Atmosphäre des Marktes und auch die Kollegialität untereinander ist hier etwas ganz Besonderes“, verdeutlicht Zimmer. Für die Kundschaft ändere sich aber nicht viel, verspricht er. Er habe mit Anja Schmitt aus Finthen eine adäquate Nachfolgerin für den Stand gefunden und seine Frau Martina werde auch noch das ein oder andere Mal dort anzutreffen sein. „Ich möchte mich heute ganz herzlich bei unseren Kundinnen und Kunden für die langjährige Treue bedanken und bei den Kolleginnen und Kollegen für die stets angenehme Gemeinschaft.“

Annette Pospesch