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Starkregen und Hochwasser: Was tun, bevor das Wasser kommt? Informationsveranstaltung in Bodenheim am 27. Juni

Das Foto ging viral: In der Nähe des Bodenheimer Bahnhofs wurden Autos im August 2023 zu Booten. Foto: privat

BODENHEIM – Extreme Wetterereignisse nehmen zu, und ihre Folgen können jeden treffen. Überflutete Keller, beschädigte Häuser und hohe finanzielle Belastungen sind längst nicht mehr nur Probleme einzelner Risikogebiete. Auch in Bodenheim haben Starkregenereignisse in den vergangenen Jahren gezeigt: Vorsorge ist der beste Schutz.

Infos über aktuellen Stand des Starkregenkonzepts

Unter dem Titel „Starkregen und Hochwasser – Was tut die Gemeinde und wie können Sie sich selbst schützen?“ lädt die Ortsgemeinde daher am Samstag, 27. Juni, von 10 bis 14 Uhr in das Bürgerhaus Dolles (Hermann-Weber-Saal) ein. Eingeladen sind die Bürger aus der gesamten Verbandsgemeinde (VG) Bodenheim.

Die Veranstaltung informiert über den aktuellen Stand des Starkregenkonzepts der VG, dessen Umsetzung aufgrund begrenzter personeller und finanzieller Ressourcen derzeit langsamer voranschreitet als ursprünglich geplant.

Moderiert wird die Veranstaltung von der Umweltbeigeordneten der Ortsgemeinde Bodenheim, Heidi Veit-Gönner (Grüne), die unter anderem über den aktuellen Stand des kommunalen Starkregenkonzepts berichten wird. „Es kann jeden treffen in Bodenheim, sowohl in der Senke als auch in höher gelegenen Wohngebieten. Darum sollte jeder wissen, was im Ernstfall zu tun ist“, wirbt Veit-Gönner für die Teilnahme.

Besuch des Hochwasser-Mobils aus Nordrhein-Westfalen

Im Eröffnungsvortrag erläutern Elke Meckel und Dr. Cornelia Frings die Ursachen und die Entstehung von Starkregenereignissen mit besonderem Blick auf Rheinhessen. Sie stellen den sogenannten Hydro-Zwilling vor: Ein Modell, das dabei hilft, die individuelle Gefährdung des eigenen Zuhauses besser einzuschätzen. Der Vortrag befasst sich dabei sowohl mit privaten als auch mit kommunalen Schutzmaßnahmen.

Die rechtlichen und versicherungsrelevanten Fragen behandelt Philipp Wolf. Der Jurist der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz informiert über Versicherungsschutz bei Starkregen- und Hochwasserschäden und steht am Informationsstand für individuelle Fragen zur Verfügung.

Als besonderen Höhepunkt kündigen die Organisatoren den Besuch des Hochwasser-Mobils aus Nordrhein-Westfalen an. Die mobile Beratungsaktion tourt bundesweit durch Städte und Gemeinden und vermittelt „Hochwasser- und Starkregenschutz zum Anfassen“. Dabei informieren Fachleute über technische Schutzmöglichkeiten, bauliche Vorsorgemaßnahmen und wirksamen Objektschutz.

red