RÜSSELSHEIM – Beim Bundesvorlesetag zog Oberbürgermeister Udo Bausch Schülerinnen und Schüler der Immanuel-Kant-Schule mit Passagen aus dem Buch „Warren der 13. und das magische Auge“ von Tania del Rio in den Bann. Im Wechsel mit Dr. Constantin Westphal, Geschäftsführer der Nassauischen Heimstätte /Wohnstadt, las er aufgeteilt in zwei Lesungen insgesamt rund 150 Schülerinnen und Schülern der 5. Klasse aus der skurrilen Gruselgeschichte vor. Gebannt verfolgten die Zuhörenden die auftauchenden Rätsel für Jungen und Mädchen im Alter zwischen zehn bis 12 Jahren und die unerwarteten Wendungen. Anschließend konnten sie den beiden Vorlesern noch Fragen stellen. Außerdem las der Oberbürgermeister den Kindern der Kita Apfelgarten aus einem Kinderbuch vor.
„Lesen ist eine wichtige Kernkompetenz für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Umso bedeutender ist es, den Spaß daran zu wecken und somit einen wichtigen Baustein für den Lebensweg zu legen“, sagt Oberbürgermeister Udo Bausch. Er unterstützte die Aktion wiederholt, die in Kooperation mit dem Förderverein „Lesen und lesen lassen“ und der Immanuel-Kant-Schule organisiert wurde.
Bausch lobt, dass es eines der Kernanliegen der Schule sei, die Freude der Schülerinnen und Schüler am Lesen zu fördern und in diesem Zuge motivierende Zugänge zu Literatur zu eröffnen. Daher biete die Schule außer Lesungen weitere Elemente an wie zum Beispiel Vorlese‐ und Schreibwettbewerbe oder Lesekisten im Deutschunterricht.
Der Förderverein „Lesen und Lesen lassen“ kooperiert unter anderem seit 2015 mit der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte / Wohnstadt, damit möglichst viele Kinder und Jugendliche an kultureller Bildung in der Stadt teilhaben.
Magistrat der Stadt Rüsselsheim am Main