Start Kultur Aus New York nach Nierstein und Oppenheim International renommierter Organist gibt an...

Aus New York nach Nierstein und Oppenheim International renommierter Organist gibt an Pfingsten zwei Konzerte

Der international bekannte Organist David Briggs gestaltet an Pfingsten zwei Konzerte in Nierstein und Oppenheim. Fotoquelle: Flyer der Veranstalter

OPPENHEIM/NIERSTEIN – Seit inzwischen 20 Jahren erklingt die Woehl-Orgel der Katharinenkirche Oppenheim bei den traditionellen „Geburtstagskonzerten“ rund um Pfingsten. In diesem Jahr gehört erneut der international renommierte Organist David Briggs zu den Gästen. Der in England ausgebildete Musiker, der heute als „Artist in Residence“ an der Kathedrale St. John the Divine in New York tätig ist, gestaltet gleich zwei unterschiedliche Konzertabende in Nierstein und Oppenheim.

 Zwei Kirchen, zwei Programme

Briggs gilt als vielseitiger Interpret und Improvisator, der unterschiedliche europäische Orgeltraditionen miteinander verbindet. Das Pfingstwochenende steht deshalb ganz im Zeichen deutscher, französischer und englischer Orgelmusik. Die beiden Konzerte sind bewusst unterschiedlich konzipiert und orientieren sich an den jeweiligen Klangcharakteren der Orgeln und Kirchenräume.

Deutsche und französische Klangwelten in Nierstein

Das erste Konzert findet am Pfingstsonntag, 24. Mai, um 18 Uhr in der Martinskirche Nierstein statt. Dort erklingt ein Programm zwischen französischer Eleganz, deutscher Klangpoesie und sinfonischer Orgelmusik. Vorgesehen sind Werke von Naji Hakim, Jehan Alain, Johann Sebastian Bach und Camille Saint-Saëns.

Hinzu kommen Improvisationen von David Briggs im Stil verschiedener Komponisten und Epochen. Die Ott-Orgel der Martinskirche war in den vergangenen Jahren durch die Orgelbauwerkstatt Gerald Woehl überarbeitet und erweitert worden. 

Englische Kathedraltradition in Oppenheim

Am Pfingstmontag, 25. Mai, um 18 Uhr folgt das zweite Konzert in der Katharinenkirche Oppenheim. Dort widmet sich Briggs insbesondere der englischen Kathedraltradition. Auf dem Programm stehen Werke von Jeremiah Clarke, Sir Charles Hubert Hastings Perry, Percy Whitlock, Samuel Sebastian Wesley, Herbert Howells und Sir William Walton. Ergänzt wird das Konzert durch Variationen über „Greensleeves“ sowie eine Improvisation über ein vorgegebenes Thema.

Informationen zum Kartenverkauf

Die Veranstalter versprechen zwei unterschiedlich angelegte Konzertabende, die die Besonderheiten der beiden Instrumente und Kirchenräume herausstellen sollen. Karten und weitere Informationen gibt es über KulturSINN Rhein-Selz.

Autor: red