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Scusy Arts zeigt abstrakte Kunst und Pop Art im werk:stück Künstler Tomer „Scusy“ Gannot präsentiert farbenreiche Werke mit Comic- und Pop-Art-Elementen

Archivbild einer früheren Ausstellung von Tomer „Scusy“ Gannot in der Mainzer Neustadt. Archivfoto: privat

INGELHEIM – Leuchtende Farben, Comicfiguren und abstrakte Formen prägen die Werke von Tomer „Scusy“ Gannot. Der Künstler präsentiert am Samstag, 30. Mai, ab 16 Uhr im werk:stück in Ingelheim eine Auswahl seiner Arbeiten. Zum Auftakt lädt das Team zu einem kleinen Sektempfang ein. Anschließend besteht Gelegenheit, die Ausstellung in entspannter Atmosphäre zu entdecken und mit dem Künstler ins Gespräch zu kommen.

„Work and Travel“-Aufenthalt in Australien

Zur Kunst fand Gannot im Jahr 2019. Nach einem einjährigen „Work and Travel“-Aufenthalt in Australien begann er mit dem Malen. Farben und Leinwand erhielt er damals von einem Onkel geschenkt. Seinen Stil entwickelte der Künstler eigenständig durch Ausprobieren und Recherche im Internet.

Entstanden sind Bilder unterschiedlicher Formate mit kräftigen, teils grellen Farben. Abstrakte Hintergründe verbindet Gannot mit Elementen der Pop Art sowie Figuren aus der Comic- und Cartoonwelt. Dazu zählen unter anderem „Micky Maus“ und „Bugs Bunny“. Seine Werke beschreibt der Künstler mit dem Satz „Structured Chaos Equals Art“ – strukturiertes Chaos ist gleich Kunst. Ausgangspunkt sei zunächst ein ungeordnetes Farbspiel, das nach und nach durch Linien, geometrische Formen und Figuren strukturiert werde.

In seinen Werken verbindet Tomer „Scusy“ Gannot abstrakte Elemente unter anderem mit Figuren wie „Micky Maus“, die bei vielen Betrachtern Erinnerungen an die eigene Kindheit wecken.
Archivfoto: privat

Acrylfarben, Sprayfarben und Acrylstifte auf Leinwand

Viele Besucherinnen und Besucher verbänden die dargestellten Figuren mit Erinnerungen an die eigene Kindheit, erläutert Gannot. Auch sein Künstlername „Scusy“ stammt aus dieser Zeit und geht auf eine Szene aus dem Film „Herr der Diebe“ zurück.

Für seine Arbeiten verwendet der Künstler Acrylfarben, Sprayfarben und Acrylstifte auf Leinwand. Ergänzend kommen Kreppband und bemalte Pappe zum Einsatz, um neue Formen und räumliche Effekte zu schaffen. Inzwischen arbeitet Gannot zudem häufiger mit Epoxidharz, um Oberflächen mit glasartigen Effekten zu erzeugen.

Kunst aus nächster Nähe

Die Ausstellung im werk:stück in der Binger Straße 115 in Ingelheim-Heidesheim lädt dazu ein, Kunst aus nächster Nähe zu erleben und mit dem Künstler persönlich ins Gespräch zu kommen. Kleine kulinarische Angebote aus der Küche des Hauses ergänzen den Nachmittag. Um Reservierung unter der Telefonnummer 06132/507135 wird gebeten.

Gregor Starosczyk-Gerlach