Start Gesellschaft Das Provisorium hat ein Ende

Das Provisorium hat ein Ende

LERCHENBERG -13 Jahre nach ihrem Abitur in Bad-Sobernheim könnte man meinen, sei Katrin Herter als jetzt offiziell ernannte Rektorin der Realschule plus am Lerchenberg am Ziel angekommen. Doch wer das Motto der dynamischen Frau kennt, ahnt schon, dass das so nicht stimmen kann. „Sich auf den Weg machen“ hat sie auch die Einladung zur Ernennungsfeier in der Turnhalle überschrieben.

Herter stellte sich auch schon in dem einen Jahr als provisorische Schulleiterin an der Lerchenberger Schule zahlreichen Projekten und Aufgaben. Und sie wird auch weiter für das Wohl und Ansehen der Schule und der Schüler arbeiten und neue Ideen und Vorhaben umsetzen.

Mit kleinen mit Süßigkeiten gefüllten Schultüten soll sie laut Alexander Herrgesell die Kollegen bei ihrem Schulantritt 2017 beschenkt haben. Ob ihr klar war, in welche Fußstapfen sie tritt, sei nicht bekannt. Doch den Posten ihres Vorgängers Peter Betz habe sie bislang gut ausgefüllt und einen „Rucksack voller Ideen“ mitgebracht, bedankte sich auch Korrektor Matthias Schäfer.

Die Vertreterin der Aufsichts- und Dienstleistungs-Direktion brachte neben der Ernennungsurkunde Glückwünsche und vor allem dem Wunsch mit, Herter möge viel Erfolg und eine glückliche Hand bei ihrer Arbeit haben. Sozialdezernent Eckart  Lensch betonte, wie wichtig die Arbeit der Schulleiterin nach innen und nach außen sei. Angebote der Schule aufrechtzuerhalten und auszuführen, Ansprüche und Unzufriedenheiten abzufedern, auch mal vermitteln, wenn nicht alles rund läuft. Aber eben auch die Schule im Stadtteil und der Stadt zu repräsentieren.

Ortsvorsteherin Sissi Westrich war voll des Lobes. Herter habe bereits die Fühler nach allen Seiten im Stadtteil ausgestreckt und Netzwerke erarbeitet. „Das tut auch unserem Stadtteil gut.“ Alle hatten Geschenke mitgebracht, von einem 05 Trikot über eine Basecap der Lerchen und Bildern für die Bürowand. Die Schüler hatten gemalt, gebastelt und geprobt, um ihrer neuen Schulleiterin den Start in ihre offizielle Rektorinnen-Stelle zu versüßen.

Romeo und Julia als einaktige Groteske war zu sehen, die Fünftklässler sangen und spielten die „Weihnachtsbäckerei“, die Schülervertretung hatte einen Baum gemalt und mit Bildern aller Klassen geschmückt, die 5b schenkte einen gebastelten Blumenstrauß. Die Lehrerband trat auf und am Klavier spielte Selin aus der 10b die Titelmelodie aus „Die wunderbare Welt der Amelie“. Eine fröhliche und kunterbunte Ernennungsfeier.

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