GONSENHEIM – Der farbenprächtige Festumzug der Erdbeermajestäten und der Hoheiten aus den benachbarten Gemeinden war ein Highlight des Gonsenheimer Erdbeerfestes. Die Majestäten versammelten sich bereits um 14 Uhr an der Inselkirche. Um 15 Uhr war es dann soweit: Angeführt von den Gonsenheimer Pfadfindern, startete der kleine Umzug durch die Breite Straße in Richtung Festbühne in der Pfarrer-Grimm-Anlage.

Breite Straße abgesperrt
Erstmals war zum Umzug die Breite Straße abgesperrt worden. „Das sorgt für mehr Sicherheit“, erläuterte Ortsvorsteher Josef Aron (Grüne) im Vorfeld.
Hupend bahnte sich das Autokorso seinen Weg, begleitet von vielen Fußgruppen. Die Meenzer Eichhörnchen hatten ihr Maskottchen „Nussbert“ dabei. Zu Fuß marschierten die drei Bretzenheimer Brezelköniginnen mit, während die Heidesheimer Erntekönigin von ihrem Wagen aus winkte. Auch die Budenheimer Blutenkönigin, die Gau-Algesheimer Traubenmajestäten, die Gimbsheimer Kerbemajestäten, die Ingelheimer Rotweinmajestäten, die Niersteiner Weinkönigin und die Schifferstädter Rettichkönigin gaben sich die Ehre.

Am Ende des Umzuges fuhren die Erdbeermajestäten vor
Schön anzusehen waren die laufenden kleinen Erdbeeren der TGS. Die KJG ganz in Blau verkündete: „So gehen die Erdbeeren, die Erdbeeren gehen so!“ Der Gonsenheimer Gewerbeverein in seinen rosafarbenen Shirts hatte bunte Luftballons mitgebracht.
Am Ende des Umzuges fuhren die Erdbeermajestäten vor. Zunächst die neue Erdbeerprinzessin Magdalini I. im offenen Sportwagen, dann die alte Erdbeerkönigin Nina I. und die alte Erdbeerprinzessin Evelin I. in der Pferdekutsche. Diese war erneut vom Gonsenheimer Reit- und Fahrverein zur Verfügung gestellt worden.

An der Pfarrer-Grimm-Anlage wurden alle Majestäten vom Musikzug der Gonsenheimer Grenadiergarde empfangen: Dieser schmetterte „Adelheid“ und „Echte Fründe“.
Oliver Gehrig


























