
NIEDER-OLM – Einen Abend lang verwandelte sich die Ludwig-Eckes-Festhalle in eine kleine Oase brasilianischer Lebensfreude. Die Stadt Nieder-Olm lud gemeinsam mit dem Camarakreis Nieder-Olm e.V. zu einer außergewöhnlichen Veranstaltung ein, die Kultur, Musik, Literatur und Kulinarik auf eindrucksvolle Weise miteinander verband.
Im Mittelpunkt des Abends stand das Axel Grote und Nathalie Hoyer Quartett, das mit fein abgestimmtem Jazz und brasilianisch inspirierten Klängen das Publikum verzauberte. Mal leicht und beschwingt, mal ruhig und nachdenklich – die musikalische Reise durch Brasilien ließ die Gäste den Alltag vergessen und sorgte für eine stimmungsvolle Atmosphäre.

Foto: Annette Pospesch
Begleitet wurde das Konzert von eindrucksvollen Projektionen: Bilder aus Brasilien, literarische Texte und visuelle Eindrücke schufen immer wieder Momente der Ruhe und Reflexion. So entstand eine besondere Verbindung aus Klang und Bild, die das Publikum gleichermaßen berührte und inspirierte.
Auch kulinarisch hatte der Abend einiges zu bieten. Der Camarakreis Nieder-Olm verwöhnte die Gäste mit einer Vielzahl brasilianischer Spezialitäten. Neben klassischen Cocktails, wie Caipirinha, standen unter anderem gefüllte Empanadas, brasilianische Käsebällchen, eine herzhafte Maniok-Suppe sowie ein brasilianisch interpretiertes Ratatouille auf dem Büffet. Die vielfältigen Aromen rundeten das Gesamterlebnis ab und machten den Abend zu einem Fest für alle Sinne. Die liebevoll dekorierte Halle, geschmückt mit brasilianischen Fahnen und Bildern, trug zusätzlich zur authentischen Atmosphäre bei. Viele Gäste zeigten sich begeistert von der gelungenen Mischung aus Unterhaltung, Information und internationalem Flair.
Auch offizielle Stimmen unterstrichen die Bedeutung solcher Veranstaltungen: Die Beigeordnete Stefanie Erdmann hob hervor, wie wichtig es sei, den Blick über den eigenen Tellerrand hinaus zu richten und Partnerschaften zu fördern. Die Vorsitzende des Camarakreises, Andrea Keber, betonte zudem das Engagement des Vereins, der sich für hilfsbedürftige Menschen in Brasilien, im Kongo und in Indien einsetzt und betonte, dass der Erlös des Abends in eben diese die Projekte fließen wird.
Am Ende blieb vor allem eines: die Erinnerung an einen rundum gelungenen Abend, der nicht nur unterhielt, sondern auch zum Nachdenken anregte – und der zeigte, wie bereichernd kulturelle Begegnungen sein können. Autor:
Annette Pospesch

























