
EIMSHEIM – Gute Nachricht für die Kita in Eimsheim: Nach der Schließung im Dezember wird die Einrichtung zum 1. April wieder öffnen. Dann übernimmt das Evangelische Dekanat Ingelheim-Oppenheim die Kindertagesstätte der Ortsgemeinde. Das teilte die Pressestelle des Dekanats mit.
Bei der Unterzeichnung des Übernahmevertrags hob Dekan Pfarrer Oliver Zobel die Bedeutung kirchlichen Engagements in der Kinderbetreuung hervor. Kirche solle dort präsent sein, wo Kinder lachen, fragen und staunen, sagte Zobel. Deshalb freue er sich, die Eimsheimer Kita als inzwischen 13. kirchliche Einrichtung begrüßen zu können.
Auch Ortsbürgermeister Dirk Hesse wertete den Neustart als wichtige Perspektive für die Gemeinde. Anlass für die Schließung war der Handlungs- und Maßnahmenplan. Für die kleine Ortsgemeinde sei der Neustart ein Glücksfall, erklärte Hesse. Mit dem Trägerwechsel werde die Verantwortung aus ehrenamtlichen Strukturen in professionelle Hände übergeben. So solle das Betreuungsangebot in Eimsheim langfristig stabil und verlässlich gesichert werden.
Bei einer ersten Begehung des 2018 und 2019 kernsanierten Gebäudes zeigte sich Geschäftsführerin der Gemeindeübergreifenden Trägerschaft des Dekanats (GüT) Sabine Bezvald angetan von den Rahmenbedingungen der Einrichtung und dem Außengelände. Sie blicke zuversichtlich auf die Wiedereröffnung, sagte sie. Ziel seien stabile Strukturen, ein verlässliches Personalmanagement und transparente Abläufe. So könnten sich die pädagogischen Fachkräfte ganz auf die Arbeit mit den Kindern konzentrieren.
Unterstützt wird die GüT dabei von Kita-Sozialarbeiterinnen wie Silke Gegenheimer, die die Teams in den Einrichtungen begleiten. Gegenheimer wird die Kita auf dem Weg zur Neueröffnung begleiten und auch künftig Ansprechpartnerin für Eltern sowie Erzieherinnen und Erzieher sein.
Der Kirchenvorstand der evangelischen Kirchengemeinde Uelversheim/Eimsheim begrüßte die Übernahme. Pfarrerin Esther Gröschel erwartet eine intensivere religionspädagogische Begleitung: Die neue Trägerschaft sei Ausdruck von Wertschätzung und gewachsenem Vertrauen zwischen kommunaler Gemeinde und Kirchengemeinde.






















