
OBERSTADT – Bei der Wahl zur Ortsvorsteherin beziehungsweise zum Ortsvorsteher in der Mainzer Oberstadt ist eine Stichwahl erforderlich. Von 16.191 Wahlberechtigten gaben rund 46 Prozent ihre Stimme ab. Insgesamt sieben Kandidatinnen und Kandidaten traten an, doch keiner erreichte im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit.
Die meisten Stimmen erhielt der Kandidat der Grünen, Tim Ott, der auf 38,6 Prozent kam. Auf dem zweiten Platz folgte Melissa Enders von der CDU mit 25,9 Prozent. Damit ziehen beide in die Stichwahl ein. Der SPD-Kandidat David Wilk verpasste mit 21,7 Prozent knapp den Einzug in die zweite Runde und landete auf dem dritten Platz.
Deutlich dahinter folgten die übrigen Bewerber: Benjamin Steiner (AfD) erreichte 4,4 Prozent, Jan Sebastian (FDP) 4,3 Prozent. Max Rammensee (ÖDP) sowie Erwin Stufler (Freie Wähler) kamen jeweils auf 2,6 Prozent der Stimmen.
Über das Amt an der Spitze des Ortsbezirks entscheidet nun eine Stichwahl zwischen Ott und Enders am Tag der rheinland-pfälzischen Landtagswahl, am 22. März. Die Wahl zum Ortsvorsteher wurde notwendig, da der bisherige Ortsvorsteher, Daniel Kübler (Grüne) in das Dezernat der Stadt Mainz gewechselt ist.
























