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Meyle im November, Borrmann im März Literaturabend im Winzerkeller und Konzert in der kING

Bestseller-Autorin Mechtild Borrmann liest im Ingelheimer Winzerkeller aus ihrem zeitgeschichtlichen Roman „Lebensbande“, der die Schicksale dreier Frauen zwischen Zweitem Weltkrieg und dem Fall der Berliner Mauer erzählt. Foto: Nadine Marga

INGELHEIM – Wer beim Gregor-Meyle-Konzert im November noch eine Karte ergattern möchte, sollte sich beeilen. Für eine andere Veranstaltung der Ingelheimer Kultur und Marketing GmbH gibt es dagegen noch Gelegenheit: Schon im März liest Bestseller-Autorin Mechtild Borrmann im Winzerkeller.

Für das Konzert von Meyle am Freitag, 20. November, um 20 Uhr in der Kultur- und Kongresshalle (kING) sind aktuell nur noch wenige Tickets erhältlich. Der Musiker macht im Rahmen seiner Unplugged-Tour auch in Ingelheim Station und präsentiert seine Songs gemeinsam mit seiner Band in reduzierter, akustischer Form. Die Reihe setzt bewusst auf Nähe zum Publikum und eine konzentrierte Konzertatmosphäre.

Meyle ist seit Jahren eine feste Größe der deutschen Musikszene. Bekannt wurde er unter anderem durch Fernsehformate wie „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert“, „Meylensteine“ und zuletzt „Your Songs“. Auch mit internationalen Künstlern wie Robbie Williams stand er bereits auf der Bühne. Besonders live entfalten seine Lieder ihre Wirkung: Die Konzerte leben von direkter Ansprache, musikalischer Präzision und ruhigen Momenten, die Raum zum Zuhören lassen.

Wer für den Novembertermin leer ausgehen sollte, muss allerdings nicht bis zum Jahresende auf eine Veranstaltung der Ingelheimer Kultur und Marketing GmbH (IkUM) warten. Diesmal geht es um eine literarische Begegnung im Winzerkeller, für die es ebenfalls noch Karten gibt.

Bereits am Donnerstag, 26. März, um 19 Uhr ist Bestseller-Autorin Mechtild Borrmann im Ingelheimer Winzerkeller zu Gast. Die Schriftstellerin liest aus ihrem zeitgeschichtlichen Roman „Lebensbande“, der auf wahren Begebenheiten basiert. Das Buch erzählt die Geschichte dreier Frauen, deren Lebenswege sich zwischen dem Zweiten Weltkrieg und dem Fall der Berliner Mauer auf tragische Weise kreuzen.

Über viele Jahrzehnte hinweg bleiben die Biografien von Lene, Nora und Lieselotte miteinander verbunden. In einer Zeit von Angst und Terror begegnen sie sich zunächst als Fremde, entwickeln jedoch eine Freundschaft, die von gegenseitigem Vertrauen und großen Risiken geprägt ist. Krankenschwester Nora versucht alles, um Lene zu helfen, das Leben ihres kleinen Sohnes Leo zu retten, der wegen eines leichten Handicaps als sogenanntes Reichsausschusskind gilt. Nora und Lieselotte lernen sich 1942 in Danzig kennen. Drei Jahre später werden sie in einen sowjetischen Gulag verschleppt. Schließlich setzt Lieselotte alles daran, Nora die Rückkehr in die Heimat zu ermöglichen.

Borrmann, Jahrgang 1960, wurde für ihre Arbeit mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Deutschen Krimipreis. Ihre Romane „Trümmerkind“, „Grenzgänger“ und „Feldpost“ standen monatelang in den Top Ten der Spiegel-Bestsellerliste.

Die Lesung ist eine Veranstaltung der Ingelheimer Kultur und Marketing GmbH in Kooperation mit der Buchhandlung Wagner. Karten ab 13 Euro sind online unter www.ingelheimer-winzerkeller.de/event/mechtild-borrmann, in der Tourist-Information im Winzerkeller, Binger Straße 16, sowie an allen Vorverkaufsstellen von Ticket Regional erhältlich.

red