Start Hessen Junge Künstlerinnen und Künstler eröffnen Friedensausstellung

Junge Künstlerinnen und Künstler eröffnen Friedensausstellung

Oberbürgermeister Udo Bausch und die Friedensschutzbeauftragte Uta Sandner neben den Kindern und Jugendlichen - Stadt Rüsselsheim am Main

RÜSSELSHEIM – Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 15 Jahren haben gemeinsam mit Oberbürgermeister Udo Bausch die Ausstellung zum internationalen Kunstwettbewerb der Mayors for Peace (Bürgermeisterinnen und Bürgermeister für den Frieden) eröffnet. Sie haben an dem Wettbewerb mit dem Thema „Möge Frieden auf Erden sein! – friedliche Stadt“ teilgenommen, und eine Jury hat ihre Werke aus 66 Einreichungen ausgewählt, um sie in den internationalen Wettbewerb zu schicken.

Alle eingereichten Bilder und Zeichnung sind in der Lobby des Rathauses zu sehen. Sie sind vielfältig, oftmals bunt und lebensfroh, reflektieren das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven und regen zum Nachdenken an. Oberbürgermeister Udo Bausch zeigte sich beeindruckt von der Aussagekraft der eingereichten Kunstwerke und sagte: „Mit der Durchführung des Kunstwettbewerbs lenkt die Stadt die Aufmerksamkeit der Schülerinnen und Schüler auf die Frage, was für ein friedliches Zusammenleben in der Kommune Voraussetzung ist. Eine solche Bildungsarbeit in der Zusammenarbeit mit Schulen und im Freizeitbereich ist ein Schwerpunkt der Friedensschutzarbeit. Die Stadt Rüsselsheim am Main ist hier für kommunale Friedensthemen mit ihrem Friedensschutzbüro zukunftsweisend aufgestellt.“

Brigitte Bösken vom Vorstand des Kunstvereins Rüsselsheim fand einfühlsame und anerkennende Worte für die Werke der Schülerinnen und Schüler. Sie lenkte den Blick auf die emotionale Seite einer friedlichen Stadt. Dieser Wohlfühlaspekt wird in den Werken der jüngeren Schülerinnen und Schüler über eingearbeitete Herzen, Luftballons oder eine intakte Umwelt ausgedrückt. Das Moment des sich Unterstützens und der Zusammengehörigkeit findet Ausdruck im Reichen der Hände oder in gehaltenen Händen. In den Werken der älteren Schülerinnen und Schüler wird unter anderem der Zusammenhalt der Gesellschaft thematisiert, aber auch der Umweltaspekt und die Ächtung von Waffen und Gewalt finden Eingang in die Werke.

Die Stadt Rüsselsheim geht nun mit jeweils fünf Kunstbeiträgen aus zwei Altersgruppen beim internationalen Kunstwettbewerb der Mayors for Peace in Japan ins Rennen. Die Friedensschutzbeauftragte der Stadt Rüsselsheim Uta Sandner wird in der Altersgruppe von sechs bis zehn Jahren die Arbeiten von Minsa Ayat Arsalan, Mira Sökmen, Efsevia Safi, Aliya Arifoglou und Jinan Bechrouri nach Hiroshima weiterleiten. In der Altersgruppe von elf bis 15 Jahren wird sie die Werke von Khadija Rhandor, Henry Schwitlick, Jasmin Jennifer Bugler, Hilal Ilhan und Olivia Niebert entsenden.

Mitte Januar nächsten Jahres ist mit der Bekanntgabe der Ergebnisse des internationalen Wettbewerbs zu rechnen. Für die Öffentlichkeit sind alle Arbeiten, die die Schülerinnen und Schüler eingereicht haben, noch bis zum 2. November während der Öffnungszeiten des Rathauses zu betrachten. Der Zugang zum Ausstellungsraum in der Lobby des Rathauses erfolgt über den Eingang Faulbruchstraße.

Silke Fey
Stadt Rüsselsheim am Main