DRAIS – „Sportlich fit wie eh und je / die Fassenacht beim DCC“: Unter diesem Motto stand die Kampagne beim Draiser-Carneval-Club „Die Draaser Lerche“. Nach der großen Lerchensitzung am Fastnachtssamstag in der Sport- und Kulturhalle stand am Fastnachtsdienstag das nächste Highlight an: der Draiser Umzug, der sich pünktlich ab 14.11 Uhr von seinem Aufstellungsplatz in der Daniel-Brendel-Straße durch den Ortskern schlängelte.

Vorneweg marschierte die Draiser Feuerwehrkapelle, die „Rucki zucki“ schmetterte. Das brachte die Narrenschar rechts und links am Straßenrand direkt auf Betriebstemperatur. Es folgte der DCC-Vorstand mit seinem Präsidenten, Ortsvorsteher Joachim Kleintitschen. Dieser verkündete: „Der Draiser Fastnacht ein dreifaches Helau!“ Natürlich marschierte auch die Symbolfigur des DCC, die Draaser Lerche, mit.
Schön anzusehen war die Draiser Tanzgruppe mit ihren vierfarbbunten Fähnchen. Ganz in Schwarz war die Gruppe „Da Capo“ dabei. Es folgten die Guggemusiker „Donnergugger“ ebenfalls in Schwarz. Die katholische Kita Maria Königin hatte viele Bollerwagen mitgebracht. Und die Marc-Chagall-Schule verkündete: „Bunt wie Chagalls Bilderpracht / feiern wir die Fassenacht!“
Eine stattliche Abordnung stellten die Narren aus dem benachbarten Bergdorf Finthen: Neben den Finther Reservisten und dem FCV waren auch der Radfahrerverein mit seinem großen Wagen und die Finther Zugprinzessin Luisa I. (11) mit ihrem Hofstaat dabei.

Da wollten sich die Lerchenberger nicht lumpen lassen. Neben einer Fußgruppe des LCC „Die Euleköpp“ mit Ortsvorsteher Alper Kömür und „Wein- und Musik-Professor“ Michael Geyer marschierte auch die Kita St. Franziskus als Burgbewohner der Burg Franziskus mit. „Lerchenberg auf Sendung“ meldete die Grundschule Lerchenberg und präsentierte ein Fernsehprogramm. Vierfarbbunt war die Integrative Kita Lerchenberg am Start.
Nach den Alten Herren der TSG Drais in Rot marschierten die Meenzer Narrengarde und die als Harlekine kostümierte Reservistenkameradschaft Finthen. „Hier spricht der Bierkapitän“ schallte es von einem der größten Wagen vom Narren-Club Ingelheim (NCI). Und auch die „Schoggos“ der Gonsenheimer Füsiliergarde liefen in Drais mit. Ihre „Queer-City“ hatten die Rosa Käppscher mitgebracht.

Den Abschluss des Draiser Umzuges bildete eine stattliche Abordnung aus Bretzenheim: Der Stammtisch Vino mit seinem Riesling-Fass, die Jakobiner, das Weingut Hofmann, das Werbung für seinen „Bretzen-Wine“ machte, sowie das CVK „Die Uffstumber“ mit CKV-Präsident Rüdiger Koch und zwei großen Wagen. Nach dem Umzug wurde in der Kulturhalle und in den Straßen noch lange weitergefeiert.
Oliver Gehrig


























