LAUBENHEIM – Das neue Laubenheimer Grundschulgebäude soll zum Schuljahr 2030/2031 in Betrieb genommen werden. Das ist die wichtigste Nachricht vom Besuch von Schuldezernent Ata Delbasteh (SPD) und Baudezernent Ludwig Holle (CDU) im Laubenheimer Ortsbeirat. Die beiden neuen Dezernenten standen ebenso wie Dr. Dmitri Haidas, Abteilungsleiter Bauen und Wohnen bei der Gebäudewirtschaft Mainz (GWM), den Fraktionen Rede und Antwort.
„Wir wollen nicht alles wiederholen, was schief gelaufen ist“, bemerkte Ortsvorsteher Norbert Riffel (CDU) zu Beginn. „Dafür reicht die Zeit nicht. Es geht darum, wie es weitergeht.“
Schuldezernent Delbasteh hatte zunächst ein Lob für die ebenfalls anwesende Schulleiterin Kirsten Körner parat. Diese habe eine „fantastische Arbeit“ unter erschwerten Bedingungen geleistet, etwa bei der Leseförderung. „Die Abrissarbeiten laufen“, betonte er. Viel Zeit habe die 2021 geleistete Schadstoffsanierung benötigt, die 2023 wiederholt wurde. 2024 seien die Planungen für den neuen Speiseraum für die Betreuende Grundschule von 60 auf 140 Quadratmeter vergrößert worden.
„Wir wollen auf jeden Fall eine Kommunikation mit den Stadtteilen hinbekommen, um für Transparenz zu sorgen“, betonte Baudezernent Ludwig Holle. „Wir brauchen noch letzte Genehmigungen, dann geht es in die detaillierte Umsetzung.“ Schuldezernent Delbasteh bekräftigte: „Die Haushaltsmittel sind eingestellt.“
Der Ortsbeirat hatte eine Reihe von Fragen. „Sind die Planungen fertig? Wann wird mit dem Bau begonnen? Und wer hat das Mützchen auf?“, fragte Dr. Christian Hecht (FDP). Die Raumplanung sei im Bereich des Schuldezernates, die bauliche Umsetzung bei der GWM, antwortete Delbasteh. „Der Bauantrag ist eingereicht und wird geprüft.“ Nach den Genehmigungen dauere es noch drei Monate zur Einarbeitung. Danach werde die Ausschreibung veröffentlicht, sodass noch dieses Jahr erste Bohrungen stattfinden könnten. Der Rohbau entstehe dann ab dem zweiten Quartal 2027, so Delbasteh weiter.
Zur Fertigstellung äußerte sich Baudezernent Holle. „Das Schuljahr 2029/2030 ist ein ehrgeiziges Ziel.“ Realistischer sei das Schuljahr 2030/2031.
„Ich finde es toll, dass wir heute offen über das Thema sprechen können“, lobte Sabrina Grimm (CDU). „Das war in der Vergangenheit nicht immer der Fall.“ Ralf Geißner (SPD) wollte wissen, ob die geplanten Kosten sich weiter bei knapp 37 Millionen Euro bewegen. „36,5 Millionen Euro sind eingeplant“, bekräftigte Holle. Darin enthalten seien vier Räume für die Betreuende Grundschule. Holle sicherte weiter zu, die Themen Riedhalle und neues Vereinsheim auf weiteren Terminen mit den Vereinen zu besprechen.
Das abschließende Wort hatte Ortsvorsteher Riffel. „Wir werden euch weiter auf den Füßen stehen“, bemerkte er.
Oliver Gehrig
























