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Der LCC „Die Euleköpp“ hatte wieder zum Duddelfest ans Bürgerhäuschen geladen Musik und Kabarett als Bühnenprogramm – Gäste ließen es sich im Schatten der Bäume gut gehen

Im Schatten der hohen Bäume ließ es sich beim traditionellen Duddelfest des „LCC „Die Euleköpp“ am Bürgerhäuschen gut aushalten. Foto: kga

LERCHENBERG – Es ist nicht nur ein Vereinsfest des Lerchenberger Carneval Clubs (LCC) „Die Euleköpp“. Vor allem ist das traditionelle Duddelfest am Lerchenberg auch ein Sommerfest für die Bürger des Stadtteils.  Drei Tage lang waren sie am ersten Juliwochenende herzlich eingeladen, es sich bei angenehmen Temperaturen im Schatten der Bäume am Bürgerhäuschen gemütlich zu machen und sich bei angeregten Gesprächen mit Nachbarn und Bekannten an kulinarischen Leckereien und Getränken zu erfreuen.  „Uns geht es natürlich auch darum, auch andere Vereine einzuladen und Kontakte zu knüpfen“, erklärte der Präsident des Vereins, Peter Weiß. So seien „20 Leute von den Marienborner Brunnebutzern“ da gewesen, um beim Aufbau von Tischen und Bänken sowie der Bühne und beim Heranschaffen von Getränken, Grill und Speisen zu helfen. Es verstehe sich von selbst, dass die Arbeiten im Verein alle „ehrenamtlich laufen“.

Wer sich von der Hebbelstraße dem Festgelände näherte, konnte die fröhlichen Klänge bereits von Weitem hören. Im Schatten der Bäume standen kleine Tischgruppen, Schirme waren außerdem aufgespannt, um die Abendsonne abzuschirmen. Schnell füllte sich der Platz. Ortsvorsteher Alper Kömür brauchte zur Eröffnung nur zwei Schläge, dann floss schon der kühle Gerstensaft aus dem Fass. Mitglieder und Ortsvorsteher auch der benachbarten Stadtteile waren dabei. Und während die Gäste sich Getränke einschenken ließen, nahm der Musikverein Sörgenloch unter der Leitung von Peter Müller am ersten Abend auf der Bühne Platz, um dem Fest am Bürgerhäuschen einen ansprechenden musikalischen Rahmen zu geben. Am späten Abend sorgte DJ Advocate für Stimmung am Bürgerhäuschen.

Für Unterhaltung sorgten die Weinstein-Philosophen. Foto: kga

Aus den hinteren Fenstern des Bürgerhäuschens heraus wurden Speisen verkauft. Hinter dem Gebäude stand ein großer Grill, und es roch dort herrlich nach Gebratenem. Für diejenigen, die es nicht so deftig mögen, waren zudem Erdbeeren und Crêpes im Angebot. Natürlich verfolge der Verein auch einen Zweck mit dem Fest. So könne die Vereinskasse ein Stück weit gefüllt werden, erklärt Weiß. „Karneval ist teuer“, sagt er – und er muss es wissen.

Im kommenden Jahr wird der LCC 55 Jahre alt. Grund genug, um dann mit einem größeren Fest wieder am Bürgerhaus zu feiern. „Dort ist viel mehr Platz, da können wir dann wieder Getränke und Speisebuden aufbauen und natürlich unseren Weinstand“, schildert Weiß. Und auch für die Kinder soll es dann wieder Angebote geben. Er hofft, dass vielleicht auch die Feuerwehr wieder mit einem Löschfahrzeug für die Kinder vor Ort sein wird. Viele Jahre hatte man eine Hüpfburg. Auf diese werde aber inzwischen verzichtet, weil sie mehrfach Löcher bekam und mit Kostenaufwand repariert werden musste.

Am Samstagabend gehörte die Bühne den als Weinstein-Philosophen bekannten Kabarettisten Michael Geyer und Stefan Paschold, die musikalisch und wortakrobatisch das Publikum begeisterten. Zum Frühschoppen am Sonntag wurde die Siebenbürger Trachtenkapelle Saulheim erwartet, bevor um 12 Uhr das beliebte Leberknödelessen eingeläutet wurde. Ab 14 Uhr gab es zum Ausklang Kaffee und selbst gebackenen Kuchen.

kga