Start Hessen Gefrorene Fallschutzflächen auf Spielplätzen – erhöhte Verletzungsgefahr bei Frost

Gefrorene Fallschutzflächen auf Spielplätzen – erhöhte Verletzungsgefahr bei Frost

Das Foto vom Spielplatz in der Lucas-Cranach-Straße. Am Schneemann ist zu erkennen, dass die Spielplätze offensichtlich auch bei diesen Witterungen genutzt werden, weshalb wir dies zum Anlass genommen haben nochmals auf die Verletzungsgefahren hinzuweisen - Foto: Städteservice Raunheim Rüsselsheim AöR

RAUNHEIM-RÜSSELSHEIM – Aufgrund der aktuell anhaltenden Frostperiode sind die Sand- und Hackschnitzelflächen auf den Spielplätzen stark gefroren. In diesem Zustand können diese Materialien ihre wichtige Funktion als falldämpfender Untergrund nicht erfüllen.

Normalerweise sorgen Sand und Hackschnitzel dafür, Stürze von Spielgeräten abzufedern und so das Verletzungsrisiko für Kinder zu reduzieren. Bei Minusgraden verhärten sich die Flächen jedoch, wodurch die stoßdämpfende Wirkung vollständig verloren geht. Stürze können dann zu deutlich schwereren Verletzungen führen als unter normalen Bedingungen.

Der Städteservice weist Eltern und Aufsichtspersonen daher ausdrücklich darauf hin, die Spielplätze derzeit mit besonderer Vorsicht zu nutzen und Kinder aufmerksam zu begleiten. Insbesondere das Klettern und Spielen auf höheren Spielgeräten sollte in der Frostperiode kritisch abgewogen werden.

Sobald die Temperaturen wieder ansteigen und der Untergrund auftaut, ist die gewohnte Schutzwirkung der Fallschutzflächen wieder gegeben.

Städteservice
Raunheim Rüsselsheim AöR