FINTHEN – Der Narrhallamarsch schallte am Neujahrstag über den Jungenfeldplatz. Zum Finther Narren-Manifest begrüßte FCV-Vorsitzende Doreen Witt rund 50 gut gelaunte Närrinnen und Narren. Sie machte auf ein besonderes Jubiläum aufmerksam: „Der Zug der Finther Lebensfreude zieht zum 70. Mal durch die Finther Gassen.“ Zu diesem besonderen Ereignis gibt es erstmals eine Finther Zugprinzessin: Luisa Hochhaus alias Luisa I. Ihr Hofstaat mit David und Lelia Frorath stellte sich der Narrenschar auf dem Jungenfeldplatz vor.


Anschließend sprach Max Weil von den Finther Reservisten zur Narrenschar: „Die Finther Reservistenschar, die grüßt euch mit prosit Neujahr!“ Auch Ortsvorsteher Manfred Mahle (SPD) wünschte ein gutes neues Jahr und machte auf das diesjährige Mainzer Fastnachtsmotto aufmerksam: „Die Hofsänger im gold’nen Mainz / seit 100 Jahren die Nummer eins!“ Dann lud Stimmungssänger Tim Theobald zum Mitschunkeln ein. Er schmetterte „Hier am Rhein geht die Sonne nie unter“ und „Wenn das Wasser im Rhein gold’ner Wein wär’“


„Das Leben besteht nur aus Politik“, verkündete Uwe Greiner und machte auf die besonders an Fastnacht gelebte Rivalität zwischen Finthen und Gonsenheim sowie auf die Probleme mit dem Finther Bürgerhaus aufmerksam. Dann verlas er das Finther Narren-Manifest mit elf närrischen Paragrafen wie etwa „Ab dem 1.1. bis Aschermittwoch wird Finthen zur närrischen Hochburg erklärt“. Das Auditiorium antwortete mit „Ich schwöre“. Mit dem Fahnenhissen der vierfarbbunten FCV-Fahne endete das vergnügliche Narren-Manifest auf dem Jungenfeldplatz.
Oliver Gehrig






















