
RÜSSELSHEIM-BAUSCHHEIM – Ab Montag (18. Januar) ist die Festschrift „50 Jahre Eingemeindung Bauschheim – Geschichte und Geschichten aus dem Rüsselsheimer Stadtteil von 1970 bis 2020“ erhältlich. Die vom Stadtmarketing der Stadt Rüsselsheim am Main herausgegebene, 64 Seiten starke Publikation kostet 8 Euro. Verkauft wird sie unter anderem im Stadtteil selbst im Hofladen der Familie Jung, in der Postfiliale der Familie Stolz sowie in der Raiffeisen-Warengenossenschaft. In Rüsselsheim kann die Broschüre über die Buchhandlung „Kapitel 43“ bestellt werden.
Udo Bausch, Oberbürgermeister der Stadt Rüsselsheim am Main, präsentierte die Veröffentlichung nun gemeinsam mit Rudolf Kowallik und Horst Guthmann vor. Die beiden Bauschheimer Lokalhistoriker waren zusammen mit dem Rüsselsheimer Citymanager Patrik Philippi für das Konzept und die Umsetzung der Festschrift verantwortlich. Das Layout stammt von Grafikdesigner Thomas Marutschke.
Starkes Beispiel für bürgerschaftliches Engagement
„Bürgerschaftliches Engagement für die Allgemeinheit lässt sich überall in Bauschheim erkennen“, freute sich Oberbürgermeister Bausch anlässlich der Präsentation. Er nannte die Festschrift ein starkes Beispiel dafür. Denn neben Rudolf Kowallik und Horst Guthmann als Hauptautoren haben viele Vertreterinnen und Vertreter von Vereinen, Kirchen und Organisationen mit ihren Texten und Bildern zu dem reich illustrierten Band beigetragen. Insbesondere das seit Jahren wachsende Bildarchiv des Vereins „Für Bauschheim e.V.“ erwies sich dabei als wichtige Quelle.
Unfreiwillig ist die Festschrift auch zu einem Dokument des Corona-Jahres 2020 geworden. Denn nicht nur die geplanten Feierlichkeiten zum Eingemeindungsjubiläum mussten wegen der Vorkehrungen gegen die Pandemie abgesagt werden. Auch die Arbeit an der Broschüre pausierte während des ersten Lockdowns und ging anschließend nur mit der gebotenen Vorsicht weiter.
„Das vergangene Jahr hat die Planungen arg durcheinandergeworfen. Aber nun ist es umso schöner, dass die Broschüre fertiggestellt ist und in den Verkauf geht“, sagten die beiden Lokalhistoriker, die auch die meisten Texte geschrieben haben. „Unser großer Dank gilt den vielen Unterstützerinnen und Unterstützern aus der ganzen Gesellschaft des Stadtteils und vor allem den Bauschheimer Vereinen“, betonten Kowallik und Guthmann.
Kaleidoskop eines lebendigen Stadtteils
Wie kam es eigentlich zur Eingemeindung? Wer waren ihre Architekten? Und was bedeutete der Schritt vor 50 Jahren für die zuvor eigenständige Gemeinde und für die Industriestadt, die nun zusammenwuchsen? Antworten auf diese und weitere historische Fragen bilden – in der Form gut lesbarer Geschichten – einen Schwerpunkt der Festschrift. Außerdem werden Vereine mit wichtigen Jubiläen im Jahr 2020 sowie für den Stadtteil prägende Einrichtungen porträtiert. Auch Überblicke von der Gastronomie bis zu den Sportstätten gibt es. Insgesamt entsteht so das farbenfrohe Kaleidoskop eines lebendigen Stadtteils.
Wichtig für Oberbürgermeister Bausch ist, dass die Festschrift nicht nur historische Bilanz zieht, sondern auch konstruktiv in die Zukunft blickt. Denn mit dem kommenden Neubaugebiet Eselswiese werde der Stadtteil eine noch wichtigere Rolle für Rüsselsheim am Main spielen als in den vergangenen 50 Jahren. „Darauf können wir alle uns freuen“, sagte der Verwaltungschef zum Start von Bauschheim ins sechste Jahrzehnt als Stadtteil von Rüsselsheim am Main.
Weitere Informationen
Erhältlich ist die Broschüre unter anderem im Hofladen der Familie Jung (Brunnenstraße 10, Bauschheim), in der Postfiliale der Familie Stolz (Brunnenstraße 8, Bauschheim) und in der Raiffeisen-Warengenossenschaft Bauschheim (Pfälzer Straße 14, Bauschheim) sowie als Bestellung über die Buchhandlung „Kapitel 43“ (Marktstraße 32-34, Rüsselsheim).
Magistrat der Stadt Rüsselsheim am Main
Fachbereich Zentrales