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Wenn die rot-weiß-blauen Fahnen gehisst sind … Grußwort von Ortsbürgermeister Hans-Peter Broock zur Mommenheimer Kerb

 

Wenn die rot-weiß-blauen Fahnen gehisst sind, der Dorfplatz mit Getränkeständen und Karussells bestückt ist und der eigene Kreislauf irgendwie anders „tickt“ – dann ist Kerb in Mommenheim.
Wie in vielen, vor allem in süddeutschen, Gemeinden die Veranstaltung der „Kirchweih“ das größte Ereignis des Jahres ist, so ist auch die Mummerumer Kerb ein Höhepunkt für viele Bürgerinnen und Bürger. In der Tat ist es ein guter Anlass, mit Freunden und Bekannten Kontakt aufzunehmen und zu feiern. Bei über 1000 Besuchern findet man natürlich immer Kontakt.
Mich begleitet die „Kerb“ fast ein halbes Jahr. Die Vorbereitungen des Kerbevereins beginnen bereits im Frühjahr; und die Organisation muss abgestimmt werden, damit ein kurzweiliges Programm über fünf Tage angeboten werden kann. Die Zusammenarbeit der Verwaltung mit den jungen Leuten ist sehr eng – und so kann ich Ihnen versprechen, der Besuch der Kerb 2018 wird sich lohnen.
Für die Kinder stehen natürlich die Fahrgeschäfte und der Zuckerstand im Vordergrund, für die Jugend eher die Musik. Und auch für alle Erwachsenen ist etwas dabei: Musik von heute, aber genauso Klassiker aus Schlager und Operette. Leider werden wir wohl unsere heiß geliebte historische Schiffschaukel nicht mehr wiedersehen. Und leider musste sich die Familie Albrecht kurzfristig aus gesundheitlichen Gründen als Standbetreiber verabschieden, Jahrzehnte lang waren sie dabei – und haben uns eine abwechslungsreiche Kerb garantiert. Die Familie Albrecht wird uns fehlen. Der Bruder von Frau Albrecht, Herr Schneider kaufte zwar alle Stände und wird auch zukünftig das gewohnte Angebot präsentieren, die Schiffschaukel wurde aber an Dritte verkauft und wechselte inzwischen wieder den Besitzer. Es wird sicher eine Zeit dauern, bis wir wieder ein Angebot für die Jugendlichen finden.
Mit Spannung wird das Rahmenprogramm erwartet, lautet der Slogan doch „Liebe vergeht, Kerb besteht“.
Das klingt zunächst einmal eher traurig – aber ein „Schuss Realismus“ steckt wohl dahinter. Die Zeit lässt sich nicht aufhalten. Die nächste Kerb kommt bestimmt, das hoffen wir zumindest. Und wenn man erst einmal auf dem Kerbeplatz ist, gibt es kein Halten mehr. Den Takt an den vier Tagen geben natürlich die Kerbemudder Celina Leib und der Kerbevadder Daniel Hennig an.
Ich kann Ihnen nur versichern: Freuen Sie sich auf die Kerb 2018 und planen Sie jeden Tag einen Besuch ein. Ein Höhepunkt wird wieder der Kerbeumzug am Samstagnachmittag sein. Es wäre toll, wenn die Anwohner des Festwegs die Kerbegruppen begrüßen würden. Dazu sollten die Fassaden mit unseren Ortsfahnen geschmückt sein. Wer eine neue Fahne benötigt, kann sie in der Gemeindeverwaltung kaufen.
Wir werden uns sehen – und ich freue mich auf die Gespräche mit Ihnen.

Ihr
Hans-Peter Broock
Ortsbürgermeister